Morgen geht die Weddinger Sprach- und Lesewoche zuende. Doch auch danach bietet Berlin viele Möglichkeiten, sich weiter mit dem Thema „Kommunikation“ zu befassen. Tipps für Museumsbesuche und ein außergewöhnliches Restaurant.

Geflügelte Worte
Vom Rauchzeichen bis zum Smartphone: Das Museum für Kommunikation beleuchtet den Umgang der Menschen mit Zeichen, Codes und Medien. Noch bis zum 16. Oktober läuft die Sonderausstellung „Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur“. Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, Berlin-Mitte
Retter des Alphabets
Das Buchstabenmuseum ist das erste Museum weltweit, das Schriftzüge aus dem öffentlichen Raum sammelt und als Teil der Stadtgeschichte präsentiert. So konnten bereits Hunderte Buchstaben vor der Verwitterung oder Verschrottung gerettet werden. Buchstabenmuseum, Stadtbahnbogen 424 Ecke Claudiusstraße, Berlin-Tiergarten
Punkte fürs Lesen
Mit sechs Punkten revolutionierte Louis Braille 1825 die Kommunikationsmöglichkeiten für blinde Menschen. Wie die von ihm entwickelte Schrift funktioniert und welche Hilfsmittel sehbehinderten Menschen noch den Alltag erleichtern, lässt sich im Deutschen Blinden-Museum erkunden. Deutsches Blinden-Museum, Rothenburgstraße 14, Berlin-Steglitz
Über die Braille-Schrift informiert auch dieser Artikel auf unserem Blog.
Essen im Dunkeln
Ohren gespitzt und Gaumen befragt! Beim Dinner im stockfinsteren Gastraum der unsicht-Bar verzichten die Gäste freiwillig auf optische Reize. Blinde und stark sehbehinderte Kellner stehen den Besuchern zur Seite, während diese ihre übrigen Sinne ganz neu entdecken. unsicht-Bar Berlin, Gormannstraße 14, Berlin-Mitte
Mehr über die Sprach- und Lesewoche im Wedding steht im Beitrag Sprach- und Lesewoche startet am 2. September.
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Der Beitrag ist auch im gedruckten Kiezmagazin „brunnen“ erschienen. Er ist in der Ausgabe „Sprache“ enthalten, die im dritten Quartal 2026 erschienen ist. Weitere Beiträge aus dieser Ausgabe sind im Beitrag Neues Kiezmagazin: Ein Heft zum Thema Sprache verlinkt.

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