KiezKlima: Workshop und Ideensammlung

Fast 45 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind am Donnerstag (7.4.) zum ersten KiezKlima-Workshop ins Olof-Palme-Zentrum gekommen, um gemeinsam Ideen für ein klimaangepasstes Brunnenviertel zu entwickeln.

Bewohner, Quartiersräte, Politiker, soziale Träger oder Kiez-Initiativen sowie Vertreter der Senatsverwaltung, dem Bezirksamt und der Wohnungsbaugesellschaft degewo dachten mit dem Projektteam über ein besseres Klima im Kiez nach. In der kommenden Woche beginnt darüber hinaus die öffentliche Ideensammlung.

Flyer für das Projekt Kiezklima
Flyer für das Projekt Kiezklima

An drei Thementischen wurden die Teilnehmer aktiv: Gefragt waren Ideen und Vorschläge zu den Themenblöcken „Öffentliche Flächen“, „Innenhöfe der degewo“ sowie „Netzwerke und Patenschaften“. Dazu wurden Ideen gesammelt, jeweils mit fachlicher Begleitung durch die Technische Universität Berlin und das Bureau Baubotanik. Mit den Einschätzungen des Bezirksamts, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Wohnungsbaugesellschaft degewo konnten zudem Möglichkeiten und Rahmenbedingungen abgesteckt werden. Bereits zuvor waren drei Höfe sowie zwei öffentliche Flächen als Handlungsräume für kurzfristige Maßnahmen ausgewählt worden.

Der Workshop bildete den Auftakt einer Veranstaltungsreihe des Projektes KiezKlima: In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse zunächst online und vor Ort im Rahmen einer öffentlichen Ideensammlung ergänzt. Nach Abschluss dieser Phase werden auf dem Workshop am 2. Juni dann aus allen Ideen die besten ausgewählt und erste Schritte für die Umsetzung geplant.

Der Projekt KiezKlima

Das Projekt, das vollständig „KiezKlima – Partizipative Entwicklung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen am Beispiel des Berliner Brunnenviertels als innovative Strategie in der Stadtteilentwicklung“ heißt, knüpft an die Struktur an, die mit dem Quartiersmanagement im Gebiet Brunnenstraße seit 2005 entstanden ist. Bei diesem Programm hat Bürgerbeteiligung einen zentralen Stellenwert. Im Forschungsprojekt beschäftigen sich fünf Projektpartner seit Oktober 2014 drei Jahre lang mit dem städtischen Klima und damit, wie Klimaanpassungsmaßnahmen gemeinsam mit Bewohnern und lokalen Akteuren entwickelt werden können.

Wer hinter dem Projekt steckt

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel gefördert. Das Modellprojekt wird durch den Projektträger Jülich begleitet. Umgesetzt wird das Projekt durch die TU Berlin, die CQ Beratung+Bildung GmbH, die L.I.S.T. GmbH und die Unterauftragnehmer Bureau Baubotanik und EPC. Als externe Partner wirken die degewo, das Bezirksamt Mitte und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit.

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Weitere Texte über das Projekt KiezKlima sowie zu Klimaanpassungsmaßnahmen im Stadtteil sind auf diesem Blog unter dem Suchwort Klimaanpassung zu finden. Weitere Beiträge über Nachhaltigkeit im Wedding und in Gesundbrunnen stehen auf der Seite Nachhaltigkeit im Wedding.

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