Das Sachgebiet Stadtkultur im Bezirksamt Mitte macht den Juni zum „Monat der Kunst am Bau“. Mit einer Veranstaltungsreihe vom 3. bis 29. Juni will der Bezirk auf Kunstwerke und ihren Entstehungsprozess aufmerksam machen. Auch im Wedding sind Veranstaltungen geplant.

Im Rahmen des Monats der Kunst am Bau sind Künstler:innengespräche geplant, aber auch Führungen zu historischen und neuen Arbeiten. Das Programm endet am letzten Juniwochenende zum Tag der Architektur am 28. Juni. Das teilt Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remliner (Grüne) mit, in deren Zuständigkeitsbereich die Aktion des Amtes für Kultur und Weiterbildung fällt.
Den Auftakt bildet am 4. Juni um 15 Uhr die Einweihung eines neuen Kunstwerks. Dabei geht es um das Werk „Wo die wilden Tiere wohnen“ der Künstlerin Stef Heidhues, das sich in der 49. Grundschule in der Adalbertstraße 53 in Alt-Mitte befindet. Vom 3. bis zum 29. Juni werden in der Vitrine am Rathaus Tiergarten am Mathilde-Jacob-Platz 1 die „Kunst am Bau“-Projekte der letzten 13 Jahre im Bezirk Mitte mit Fotografien von Holger Herschel präsentiert. Abschließend findet am Tag der Architektur am 28. Juni von 10 bis 12 Uhr eine geführte Tour durch Berlin-Mitte statt. Die Tour startet am Marx-Engels-Forum und hat einen Fokus auf die architekturbezogene Kunst der DDR.

Veranstaltungen im Wedding
Am Mittwoch, dem 11. Juni, findet eine geführte Tour zur „Kunst am Bau im Wedding“ statt. Sie beginnt um 16 Uhr am Kiezcafé im Haus der Jugend Mitte, Reinickendorfer Straße 55, und dauert zwei Stunden.
Am Mittwoch, dem 18. Juni, wird der Spaziergang „Mapping Wedding: Auf den Spuren des Mapquilt Tree“ angeboten. Er startet um 18 Uhr auf dem Augustenburger Platz an der Ecke Amrumer Straße/Föhrer Straße und dauert zwei Stunden.
Am Mittwoch, dem 25. Juni, ist das Gespräch „Kunst am Bau … im Auftrag“ geplant. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Schiller-Bibliothek, Müllerstraße 149. Sie ist bis 19.30 Uhr geplant.

Das ist Kunst am Bau
Kunst am Bau entsteht bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Jugendfreizeitzentren oder Verwaltungsgebäuden. Ein Prozent der Bausumme sind bei diesen Baumaßnahmen jeweils für ein Kunstwerk am Bauwerk vorgesehen.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Weitere Informationen zum Monat der Kunst am Bau in Mitte sind auf der Webseite www.kunst-im-stadtraum.berlin zu finden.
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