Ulrike Peter hat in den vergangenen zwei Jahren beobachtet, wie vor ihrer Haustür in der Wattstraße ein neues Wohnquartier entstand. Für das Kiezmagazin hat sie mit zukünftigen Mietern und mit der Quartiersmanagerin der Degewo gesprochen. Hier geht es um den Neubau und die neuen Nachbarn.

So richtig aufmerksam wurde ich auf den gegenüberliegenden Neubau in der Usedomer Straße 25–27 und der Wattstraße 21, als die Parkplätze vor unserem Haus in der Wattstraße zeitweise gesperrt wurden, um für die Bauarbeiten Platz zu schaffen. Mehr als zwei Jahre ist das nun her. Vom Balkon aus beobachtete ich in dieser Zeit, wie Stück für Stück ein neues Wohnquartier entstand. Seit August ziehen die neuen Mieterinnen und Mieter in die 120 Wohnungen ein und ich bin gespannt, wie sich das Viertel dadurch weiterentwickelt. Denn es werden, so schätze ich, mehr als 200 neue Kiezbewohner im Brunnenviertel hinzukommen. Da bin ich natürlich neugierig und möchte gerne wissen, was die Menschen in unser Viertel zieht.
In zwei Beiträgen habe ich mich mit dem Thema beschäftigt: „Wir wünschen uns eine funktionierende Nachbarschaft“ und Familie Pfennig zieht ins Brunnenviertel.
Text: Ulrike Peter

Im Neubau Wattstraße …
sind 120 Wohneinheiten entstanden. Sie teilen sich auf in 35 Einzimmer-, 23 Zweizimmer-, 47 Dreizimmer-, elf Vierzimmer- und vier Fünfzimmerwohnungen. 38 Wohneinheiten sind dem sozialen Wohnungsbau zugeordnet. Die Nettokaltmieten liegen im freifinanzierten Teil bei 7,50 bis 11,30 Euro pro Quadratmeter. Es gibt eine Gewerbeeinheit, in die ein Weinhandel einzieht. Im Innenhof entsteht ein Spielplatz.

Weiterlesen
Der Text ist im dritten Quartal 2018 im Kiezmagazin „Willkommen Nachbarn!“ erschienen. Weitere Texte aus der Ausgabe sind im Beitrag Neues Kiezmagazin: Willkommen Nachbarn! gesammelt und verlinkt.

Kommentar verfassen