Was soll man über eine vergangene Veranstaltung schreiben? Geht man es klassisch an, schreibt man: Am Samstag, dem 7. September, hat der 11. Panke Parcours stattgefunden. Danach geht es im Text dann um die vielen Besucherinnen und Besucher, die das Pankeufer säumten. Wie viele waren es wohl?
Die Meinungen gehen auseinander, denn man konnte sie schlecht zählen. Sie waren sehr unstet und liefen zwischen den Konzerten, den Essens-, Info- und Kreativständen hin und her. Beim Start des Entenrennens an der Panke blieben dann zwar fast alle stehen und schauten gebannt auf den Fluss, aber wie viele waren es wohl? Mehr als die 1000 Gummienten auf jeden Fall. Aber wie viele?

Ein Gruppenfoto mit allen Gummienten, das wäre gerade noch zu schaffen gewesen. Doch egal, welches Weitwinkel-Objektiv auf die Kamera geschraubt werden würde: Alle Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung hätten nicht aufs Bild gepasst. Am Ende ist es aber auch egal, wie viele Menschen trotz 34 Grad in diesem Jahr zu Weddings größtem Musikfestival gekommen sind. Es waren viele und das Publikum war bunt gemischt: Junge Menschen tanzten vor den Bühnen, viele Eltern mit Kindern zogen an der Panke entlang, ältere Personen schauten sich um, im Kiez aktive Menschen waren dabei und gelegentliche Wedding-Besucher:innen. Für viele ist dieser 11. Panke Parcours jedoch keine Premiere gewesen, Stammgäste waren ziemlich deutlich vertreten.
Ich war in diesem Jahr eine der Besucher:innen. Zum ersten Mal bin ich ohne Funktion, ohne Aufgabe zum Panke Parcours gegangen. Ich habe nicht am Stand des Weddingweisers gestanden und Infos verteilt. Ich habe nicht am Ziel des Entenrennens die Gummienten aus dem Wasser gefischt. Ich war einfach Besucherin. So ganz konnte ich es aber doch nicht lassen, denn ich hatte meine Fotokamera dabei. Also habe ich hier fotografiert, dort ein Foto gemacht. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, viele Bekannte getroffen. Ich habe mir ein Eis gegönnt, für einen privaten Besuch schonmal gut, habe aber viel zu wenige Konzerte angehört, ich war doch nicht bei Frau Wunderwald und bei keiner Führung und keinem Workshop. Ich befürchte, ich muss im kommenden Jahr wiederkommen. Dann vielleicht ohne Kamera?
Fotos vom Panke Parcours 2024

























Wer nochmal nachlesen möchte, was es beim Panke Parcours alles zu sehen und zu hören gab, kann das im Beitrag Das ganze Programm des Panke Parcours 2024 nachlesen. Das gibt vielleicht auch schon etwas Vorfreude auf den Panke Parcours im kommenden Jahr. ;)
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Wie im vergangenen Jahr wurde der Panke Parcours 2024 finanziert über das Förderprogramm „Zuschüsse für besondere touristische Projekte in den Bezirken“ (CityTax). Die Mittel stammen aus der Übernachtungssteuer für Berlintouristen. Der Panke Parcours wurde von der Weddinger Kommunikations- und Veranstaltungsagentur georg + georg organisiert und von vielen Initiativen und Vereinen aus dem Stadtteil unterstützt.

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