Von Rostbraun zur Grünverbindung über die Liesenbrücken

Seit vielen Jahren kämpft das Netzwerk „Grünzüge für Berlin“ um eine Grünverbindung über die Liesenbrücken. Nun könnte sie entstehen.

die Liesenbrücken im Februar 2020. Foto: Hensel
die Liesenbrücken im Februar 2020. Foto: Hensel

Es ist nicht der ganz große Erfolg, aber doch ein bemerkenswerter für das Netzwerk „Grünzüge für Berlin“, einem Zusammenschluss von Naturschutzfreunden. Ihr Ziel, zuletzt 2013 in einem Exposé zusammengefasst, ist eine Grünverbindung zwischen dem Park am Nordbahnhof und dem Humboldthain. „Unverzichtbares Bindeglied“ sind „beide“ denkmalgeschützten Liesenbrücken, hieß es damals.

Immerhin ist nun die kleinere der beiden Brücken, die sich etwas hinter der großen Mammutbrücke versteckt, für die Idee gerettet (siehe Artikel: Ein Hotel in Brückenlage). Ideal für Jogger, Walker und Sonntagsspaziergänger ist der künftige Weg, der durch den Park am Nordbahnhof über die Stahlgiganten zum S-Bahnhof Humboldthain führen wird. Der Clou dabei: Es wird keine Berührung mit dem Straßenverkehr geben. 2013 gehörten die Brücken noch der Deutschen Bahn. Deshalb richtete das Exposé damals den Appell an das Unternehmen, baustatische Gutachten zu erstellen. Auch war es damals ein wichtiges Ziel, die Öffentlichkeit für den möglichen Brückenschlag zu begeistern.

Denkt man weiter, dann könnte in ferner Zukunft der Brückenschlag zum Mauergrünzug folgen. Das ist eine Grünverbindung vom Mauerpark bis nach Rosenthal in Höhe Märkisches Viertel – entlang der vor 30 Jahren abgerissenen Mauer.

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Der Text ist auch im gedruckten Kiezmagazin „Es grünt im Kiez!“ enthalten, das im ersten Quartal 2020 erschienen ist. Weitere Artikel sind im Beitrag Neues Kiezmagazin: Es grünt im Kiez! gesammelt und verlinkt.

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