Der Weddinger Kiezhistoriker Ralf Schmiedecke lädt am Sonntag, den 18. September, um 15 Uhr zu einem Spaziergang durch den Humboldthain ein. Im Vortrag „Spaziergang durch den Humboldthain“ wird anhand von Lichtbildern der geschichtliche Zeitablauf für den zweiten kommunalen Park Berlins präsentiert.

Was im Vortrag zu sehen ist
Zu sehen sind Ansichten aus der Geschichte des Volksparks Humboldthain:
Die ersten Planungen für den Humboldthain sind durch den Landschaftsarchitekt Gustav Meyer im Jahr 1865 entstanden. Der erste Spatenstich erfolgte am 100. Geburtstag des Namensgebers Alexander von Humboldt am 14. September 1869. Das war fast genau vor 153 Jahren. Markant sind auch die Himmelfahrtkirche sowie weitere sehenswerte Orten des alten Parks, die unter der Ägide des Berliner Gartenbaudirektor Hermann Mächtig entstanden sind.
Auch die Bunkerbauten der Nationalsozialisten, die Neugestaltung des völlig zerstörten Humboldthains nach dem Zweiten Weltkrieg werden gezeigt. Schließlich geht es auch um den sensationellen Fund des verschollenen geglaubten Weißen Stiers von Ernst Moritz Geyer im April 2022. Leider kann dessen Bergung nicht mehr, wie geplant, von Monika Puhlemann vorgetragen werden. Während der Veranstaltung soll sie jedoch in einer Gedenkminute in die Erinnerungen genommen werden.
Der Vortrag aus dem Brunnenviertel ist ein Muss für alle interessierten Humboldthain-Besucherinnen und -Besucher.
Kurz & bündig
- Lichtbildervortrag „Spaziergang durch den Humboldthain“
- Sonntag, den 18. September um 15 Uhr
- Olof-Palme-Zentrum (Bewegungsraum, 1. OG – barrierefrei), Demminer Straße 28
- Eintritt frei

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