Zivilcourage zeigen auf dem Leopoldplatz

Der Narud e.V. und zahlreiche Akteure der Zivilgesellschaft laden am Freitag, dem 19. September, zum Tag der Zivilcourage auf dem Leopoldplatz ein. Von 12 bis 18 Uhr gibt es Info- und Aktionsstände und ein Bühnenprogramm. Gemeinsam wollen die teilnehmenden Organisationen ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für demokratisches zivilgesellschaftliches Engagement setzen.

Besucherinnen und Besucher erwarten Infostände von vielen Vereinen und Initiativen. Mit dabei sind unter anderem die KiezSportLotsin, der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet, die Omas gegen Rechts Berlin, der Bezirkssportbund, der AWO Kreisverband Berlin-Mitte, der Kinderschutzbund (Landesverband Berlin) und viele mehr. Auf der Bühne ist unter anderem der Rapper Matondo zu erleben. Zudem sind Redebeiträge von Politikerinnen und Politikern verschiedener Parteien angekündigt. Ein sechs Meter hoher Kletterturm lädt zum Ausprobieren ein.

Eindrücke vom Tag der Zivilcourage auf dem Leopoldplatz im vergangenen Jahr. Fotos: Narud e.V.
Eindrücke vom Tag der Zivilcourage auf dem Leopoldplatz im vor zwei Jahren. Fotos: Narud e.V.

Der Tag der Zivilcourage

Die Veranstaltung auf dem Leopoldplatz findet im Rahmen des bundesweiten Tages der Zivilcourage statt. Dieser Tag steht für demokratische Werte, gesellschaftliches Engagement und Toleranz. Der erste Tag der Zivilcourage wurde im September 2011 in Bremen durchgeführt. Er wurde von dem lokalen Bündnis „Tu was! Zeig Zivilcourage!“ organisiert. Den Aktionstag gibt es seit 2015 bundesweit, er findet seitdem jährlich am 19. September statt. Träger des bundesweiten Tags der Zivilcourage ist das Bundesnetzwerk Zivilcourage (BNZC). Im Wedding wird er vom Narud e.V. in Kooperation mit dem Team Gewaltmanagement, der lokalen Vertretung des BNZC und der Evangelischen Nazareth-Kirchengemeinde organisiert.

Plakat für den Tag der Zivilcourage auf dem Leopoldplatz 2025. Grafik: Narud e.V.
Plakat für den Tag der Zivilcourage auf dem Leopoldplatz 2025. Grafik: Narud e.V.

Einen Stand anmelden

Wie Narud mitteilt, können sich Akteure, die sich für Teilhabe, Demokratieförderung und ein Zusammenleben in gesellschaftlicher Vielfalt engagieren, noch bis zum kommenden Mittwoch (17.9.) für einen kostenlosen Stand anmelden und das Programm mitgestalten. Die Intention ist, dass an den Infoständen Projekte vorgestellt werden und Zivilcourage im Alltag vermittelt wird. Eine Anmeldung ist über einen Anmeldebogen möglich, der an zivilcourage@narud.org geschickt werden kann. Wer Fragen hat, kann auch telefonisch unter (030) 40 75 75 51 Kontakt aufnehmen.

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