Eine Elterninitiative aus der Türkenstraße hofft auf einen neuen Raum für den Kinderladen am Schillerpark. Und sie hofft auch auf Fördermittel für den nötigen Umbau. Es geht um einen der ältesten Kinderläden Berlins.

Der Kinderladen am Schillerpark (KiLa) kämpft nach der Kündigung des Mietvertrages im Frühjahr weiter um sein Überleben (Die Zeit für den Kinderladen läuft ab). Der KiLA in der Türkenstraße ist einer der ältesten noch bestehenden in Berlin, es gibt ihn bereits seit 1971. Im Mai ist die gesetzte Auszugsfrist für das Objekt in der Türkenstraße 15 verstrichen, eine endgültige Lösung für die betroffenen Familien gibt es bisher nicht. Doch aussichtslos ist die Lage nicht mehr.
„Unsere Aussichten sind gut, es gibt aber keine Garantie“, sagt Nils Jung vom KiLa-Vorstand. Mit diesem Satz lassen sich beide Probleme beschreiben, die das Team umtreibt. Ein Fokus liegt darauf, einen neuen Raum zu finden. Hier gibt es Hoffnung: Kürzlich hat der Vorstand eine Mietabsichtserklärung für die leerstehende Gaststätte an der Ecke Türkenstraße und Edinburger Straße unterzeichnet.
„Wir haben jetzt einen Mietvertragsentwurf. Es gibt noch offene Fragen, aber wir sind zuversichtlich“, sagt Nils Jung. Der zweite Punkt ist die Finanzierung des Umbaus, denn aus der Kneipe muss auch baulich erst ein Kinderladen werden. Der Umbau soll mit Mitteln aus dem Kitaausbauprogramm des Senats finanziert werden, 200.000 Euro werden benötigt. Auch hier ist Nils Jung nun zuversichtlich, dass der Antrag genehmigt werden könnte. Mit etwas Glück könnte der ehrenamtliche Vorstand den Kinderladen also doch noch vor der Schließung bewahrt haben.


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