BruGa 2025: Entdeckt die Kiezgärten!

Im Mai ist es wieder soweit: Die vierte Brunnenviertel-Gartenschau (BruGa) findet statt! In diesem Jahr organisieren der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet und der Brunnenviertel e.V. das Fest der Kiezgärtnerinnen und gärtner. Besonderheit ist dieses Mal, dass Gäste die Gärten mit einer geführten Radtour erkunden können – doch nicht nur das! Der Termin ist der 17. und 18. Mai. (Text aktualisiert am 28. April 2025)

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Der Elstergarten bei der BruGa 2018. Der Garten ist auch in diesem Jahr dabei. Foto: Michael Becker
Der Elstergarten bei der BruGa 2018. Der Garten ist auch in diesem Jahr dabei. Foto: Michael Becker

Tag 1: Vorträge und ein Spaziergang

Am 17. Mai, dem ersten Tag, gibt es im Rahmenprogramm zwei Vorträge. Eröffnet wird die BruGa auf einem Garten, der sonst nicht ohne Weiteres zugänglich ist: auf dem Dachgarten im Seniorenhaus in der Graunstraße. Dort gibt es Kaffee und Kuchen, ein paar begrüßende Worte und ein kleines Chorkonzert. Unmittelbar anschließend wird Sammler Ralf Schmiedecke im Raum des Brunnenviertel e.V. (Graunstraße 28) einen historischen Lichtbildvortrag zur Gleimstraße und zur Gleim-Oase halten. Parallel ist ein barrierefreier Spaziergang zu einige Kiezgärten geplant. Am Abend zeigt Daniel Becker dann beim Brunnenviertel e.V., welche Kunst die Natur hervorbringen kann: Er bringt Blattquerschnitte auf die Leinwand. Außerdem wird es am Nachmittag einen Spaziergang zu den Gärten geben. Wer Lust hat, selbst gärtnerisch aktiv zu werden, der kann das an diesem Tag im Niemandsland-Garten an der Bernauer Straße tun. Dort gibt es eine Mitmach-Aktion.

Plakat für den Lichtbildervortrag "Rund um die Gleim-Oase" im Rahmen der BruGa. Grafik: Ralf Schmiedecke
Plakat für den Lichtbildervortrag „Rund um die Gleim-Oase“ im Rahmen der BruGa. Grafik: Ralf Schmiedecke

Tag 2: Geführte Radtour und ein Konzert

Am Sonntag, den 18. Mai steht die geführte Radtour auf dem Programm. Wer die gesamte Führung mitmachen möchte, startet um 11 Uhr vor dem Vereinsraum des Brunnenviertel e.V. in der Graunstraße 28 und radelt bis 15 Uhr mit. Zahlreiche Pausen sind an den jeweiligen Stationen eingeplant. Wem die Hälfte der Zeit ausreicht, der kann zur Halbzeit um 13 Uhr aus der Tour aus- oder in sie einsteigen. An diesem Tag lädt außerdem das Projekt „Essbare Straße“ in der Swinemünder Straße zu einer Mitmach-Aktion ein. Parallel gibt es einen Pflanzentauschmarkt im Diesterbeet-Hochbeetgarten in der Swinemünder Straße. Zum Abschluss der BruGa wird am Sonntag um 16 Uhr in der Kirche am Humboldthain der queere Chor canta:re singen.

Lutz Kölsch in seinem kleinen Blütenparadies 2022. Auch in diesem Jahr wird Lutz Kölsch sein Paradies öffnen. Foto: Hensel
Lutz Kölsch in seinem kleinen Blütenparadies bei der BruGa 2022. Auch in diesem Jahr wird Lutz Kölsch sein Paradies öffnen. Foto: Hensel

Teilnehmende Gärten sind das Diesterbeet (mit Pflanzentauschmarkt) in der Swinemünder Straße, der versteckte Elstergarten sowie der Garten NiemandsLand hinter der Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße, die Gleim-Oase, das kleine Blütenparadies, diePflanzschalen in der Swinemünder Straße, die Essbare Straße, der Familiengarten im Familienzentrum Wattstraße, das Himmelbeet und der Schulgarten der Gustav-Falke-Grundschule. Alle teilnehmenden Gärten werden auf einer Karte gezeigt (derzeit noch in Arbeit), mit der jeder auch selbst eine Gartenrunde drehen kann. Als ein nichtgärtnerisches Projekt hat sich das Künstlerkollektiv Stattlab in die BruGa eingeklinkt. Das Stattlab lädt ein zur Schaufensterausstellung „Der geheime Garten“.

BruGa 2025: Der Ablaufplan

Hier wird der Ablaufplan der Brunnenviertel Gartenschau nach und nach ergänzt:

Samstag, 17. Mai 2025

  • 10-14 Uhr: Mitmachaktion: Mitmachen und Gärtnern im Gemeinschaftsgarten Niemandsland, Bernauer Straße 4 (hinter der Kapelle der Versöhnung)
  • 14 Uhr: Offizielle Eröffnung der BruGa 2025 mit sommerlich-blumigen Liedern und dem Chor Quintenzirkel, Ort: Dachgarten, Graunstraße 12
  • 15 Uhr: Historischer Lichtbildervortrag: „Rund um die Gleim-Oase“ von Ralf Schmiedecke, Ort: Brunnenviertel e.V., Graunstraße 28
  • 15 Uhr: Start eines barrierefreien Spaziergangs zu mehreren Kiezgärten (Stationen: Gleim-Oase, Elstergarten, kleines Blütenparadies, Familienzentrum Wattstraße, Baumscheibe Stralsunder Straße 1), Treffpunkt: Brunnenviertel e.V., Graunstraße 28
  • 17.30 Uhr: Abendausklang im Himmelbeet mit Essen und Trinken
  • 19 Uhr: Lichtbildervortrag von Daniel Becker mit mikroskopischen Pflanzenquerschnitten, Ort: Brunnenviertel e.V., Graunstraße 28

Sonntag, 18. Mai 2025

  • 10-12 Uhr: Mitmachaktion: Mitmachen und Gärtnern bei der Essbaren Straße, Ort: Swinemünder Straße 84
  • 11-14 Uhr: Pflanzentauschmarkt im Diesterbeet, Ort: Swinemünder Straße (vor ehemaligem Diesterweg-Gymnasium)
  • 11 Uhr: Geführte Fahrradtour zu den Kiezgärten, Teil 1 (Stationen: Essbare Straße, Diesterbeet, kleines Blütenparadies, Himmelbeet), Treffpunkt: Brunnenviertel e.V., Graunstraße 28 – bitte Fahrrad mitbringen!
  • 13 Uhr: Geführte Fahrradtour zu den Kiezgärten, Teil 2 (Stationen: Schulgarten Gustav-Falke-Grundschule, Stattlab-Fensterausstellung, Pflanzschalen Swinemünder Straße, Niemandsland-Garten, Gleim-Oase, Rosengarten im Humboldthain), Treffpunkt: Brunnenviertel e.V., Graunstraße 28 – bitte Fahrrad mitbringen!
  • 16 Uhr: Abschluss der BruGa 2025 mit einem Konzert des Chors canta:re: „Erblüht – Musik zum Frühling von der Renaissance bis zur Gegenwart“, Essen und Getränke im Anschluss (diese Veranstaltung ist kostenpflichtig, Tickets gibt es online), Ort: Himmelfahrtkirche, Gustav-Meyer-Allee 2
Der Chor canta:re. Foto: Bern Seydel
Der Chor canta:re. Foto: Bern Seydel

BruGa: Wie die Gartenschau entstand

Die Brunnenviertel-Gartenschau wurde 2018 maßgeblich von Dunja Berndt und Holger Eckert (Brunnenviertel e.V.) ins Leben gerufen und fand seinerzeit im August statt. Beide waren damals Paten der Gleim-Oase. Die zweite Schau der Stadtteilgärtner folgte 2020, organisiert vom Landschaftsplanungsbüro gruppe f. Zwei Jahre später fand die BruGa am ersten Septemberwochenende als Teil eines vom Quartiersmanagement geförderten Projekts des Brunnenviertel e.V. statt.

Diese nun vierte Gartenschau findet als Kooperation des Brunnenviertel e.V. und des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet statt und wird von dem Wohnungsbauunternehmen degewo finanziell unterstützt. Das Himmelbeet hatte übrigens den Einfall mit der Radtour. Eine Idee, die allen Teilnehmenden sicherlich Freude machen wird!

Das Logo der BruGa 2025. Grafik: Hensel
Das Logo der BruGa 2025. Grafik: Hensel

Alle weiteren Informationen über die BruGa werden in diesem Artikel nach und nach ergänzt. Wer möchte, kann unterdessen nachlesen, wie die letzte BruGa war: Besucht die blumige Seite des Kiezes und Fototour durch die BruGa-Gärten.

Transparenzhinweis: Autor Andrei Schnell ist Vorstand im Brunnenviertel e.V., der die BruGa in diesem Jahr zusammen mit dem Himmelbeet organisiert.

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