Der Frühling ist die beste Zeit, auch in unseren Köpfen durchzulüften. Lasst uns einander nett, sozial, respekt- und verantwortungsvoll begegnen. Drei Tipps, wie der Frühjahrsputz in unseren Köpfen am besten gelingt.

1. Sei nett zu deinen Nachbarn
Versuche, deine Nachbarn nett zu finden. Begrüße sie oder sprich mit ihnen. Das ist nicht gefährlich, echt nicht! Ein Lächeln kann verzaubern – du wirst sehen. Kappe deine ganz private Mecker-Standleitung zum Vermieter, denn es ist nicht schlimm, wenn die Nachbarn mal laut sind, irgendwas irgendwo falsch abstellen, ein Hoffest arrangieren, einfach nicht so sind, wie du es dir vorstellst. Das Leben ist bunt und außerdem macht Meckern hässliche Falten.
2. Halte deine Umgebung sauber
Vielleicht gehst du dann gut gelaunt vor dein Haus und sammelst den Müll auf, der garantiert dort liegt, und entsorgst ihn. Reg dich dabei bloß nicht auf – es lohnt sich nicht. Lasst uns gemeinsam unseren Kiez, der eigentlich gar nicht so übel ist, bewahren, pflegen und wertschätzen! Dazu gehört natürlich auch, die Kacke deines Hundes einzutüten. Auch nachts, wenn eigentlich keiner guckt. Selbst auf den Grünflächen herrscht Kackverbot! Wenn du Sperrmüll oder Ähnliches siehst, nutze die App des Ordnungsamtes („Ordnungsamt-Online“). Die funktioniert wirklich ganz wunderbar. Irgendwas ist in deinem Haus kaputt? Melde es dem Hausmeister, damit er es behebt.
3. Bring deinen Kiez zum Blühen
Für Fortgeschrittene: Begrüne deinen Kiez. Vor deinem Haus oder auf deinem Hof findest du sicherlich eine Baumscheibe oder ein verwahrlostes Blumenbeet. Sieht nicht so gut aus, nicht wahr? Es kostet etwas Überwindung, erst mal sauber zu machen, aber DANN! Dann kannst du nach Herzenslust pflanzen, abends eine kleine Gießrunde drehen (dabei mit deinen Nachbarn klönen), dich freuen und sie erfreuen. Unser Kiez kann auch schön sein. Mach mit!
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Der Beitrag ist auch im gedruckten Kiezmagazin „brunnen“ erschienen. Er ist in der Ausgabe enthalten, die im ersten Quartal 2017 erschienen ist. Weitere Beiträge aus dieser Ausgabe sind im Beitrag Neues Kiezmagazin: Frühling im Brunnenviertel verlinkt.

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