Der Eigentümer des Karstadts am Leopoldplatz will Mehrfachnutzung statt reines Warenhaus. Ein Fachblatt hat am 5. Mai berichtet, was sich die Besitzer wünschen: „Angestrebt wird ein Mixed-Use-Development‟.

Was bedeutet Mixed Use?
Der englische Begriff beschreibt in der Immobilienbranche die Abkehr von der strikten Trennung von Wohnen, Einkaufen und Arbeiten. Dem Motto „Alles unter einem Dach‟ gehöre die Zukunft. Für den speziellen Fall Karstadt lehnt der Bezirk Mischung ab.
Bezirk will Warenhausnutzung sichern
„Das Bezirksamt hat mit dem Bebauungsplan 111-140 auf dem vorhandenen Grundstück eine Warenhausnutzung festgeschrieben‟, sagt
Christian Zielke als Pressesprecher im Namen des Bezirks. Weder
Mitte noch der Senat beabsichtigten, ein anderes Planungsrecht zu schaffen. „Dem Eigentümer wurde bereits mitgeteilt, dass Nachnutzungsoptionen aus Sicht des Bezirksamtes nicht in Frage kommen.‟ Mit anderen Worten: Das Warenhaus soll ein Warenhaus bleiben; Wohnen, Büro oder Unterhaltung soll es in dem Gebäude nicht geben. Ob das gleichbedeutend mit der Sicherung von Karstadt ist, wird die Zukunft zeigen, denn am 31. Januar 2024 endet der Mietvertrag.
Ideen für eine Zukunft des Hauses
Ist dann Schluss? Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel sieht, dass es Impulse für eine gute Zukunft des Hauses brauche. „Integration von Waren made in Berlin oder sogar made in Wedding in das Warenangebot oder die Nutzung der Dachterrasse‟, könnten dem Haus helfen. Auch für das „deutlich unterausgenutzte‟ und „riesige Parkhaus‟ sehe er Potential.
Update 2026: Wie es mit dem ehemaligen Karstadt am Leopoldplatz heute weitergehen soll, haben wir hier zusammengefasst: „Was wird aus dem Karstadt am Leopoldplatz?“

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