Olof-Palme-Zentrum: Vom Wachsen und Werden

Das Olof-Palme-Zentrum bekommt einen Anbau. Doch der Baustart hat sich verzögert. Jochen Uhländer, Leiter des Nachbarschaftszentrums, erzählt, warum sich das Warten trotzdem lohnt.

So soll es aussehen: zwei Schnittansichten des Erweiterungsbaus (rot). Planung/Foto: wiechers beck Gesellschaft von Architekten mbH
So soll es aussehen: zwei Schnittansichten des Erweiterungsbaus (rot). Planung/Foto: wiechers beck Gesellschaft von Architekten mbH

Das Olof-Palme-Zentrum (OPZ) wird um einen Neubau erweitert, der hauptsächlich für die Nachbarschaft gedacht ist. Die Bagger sollten schon seit Monaten rollen und die Lücke zwischen dem OPZ und der Vineta-Grundschule schließen. Wie vieles in Berlin dauert es jedoch länger. Die Nachbarn wird es freuen, bleiben sie so vom Baulärm verschont und einige Parkplätze länger erhalten.

Doch die Einschränkungen werden sich lohnen, denn der Erweiterungsbau ist eine Etage höher als das jetzige OPZ. Somit gibt es mehr Raum für Aktivitäten von Erwachsenen – und das zu Zeiten, zu denen die bisherigen Räume alleine der Jugend zur Verfügung standen. Es wird einen Cafébereich im Erdgeschoss geben, eine größere Werkstatt, einen Sportraum, Seminarräume, ein Coworking-Space für Initiativen und Vereine. Die degewo-Kletterwand aus dem Garten wird im Innern wieder aufgebaut. Gemeinsam mit der Vineta-Grundschule wird der Garten neu gestaltet und gemeinsam genutzt werden – wir machen auch räumlich die ersten Schritte hin zu einem gemeinsamen Campus. Und auf Wunsch vieler Nutzer:innen des alten Olof-Palme-Jugendzentrums gibt es wieder eine Dachterrasse.

Das alles wird bis Anfang 2025 dauern (oder länger, siehe oben). Bis dahin schauen Sie einfach vorbei, wir werden gemeinsam mit unseren Architekten vom Berliner Büro wiechers beck regelmäßig zu Führungen und Infoveranstaltungen einladen. Mehr Infos finden sich auf der Webseite www.olof-palme-zentrum.de.

Die Bauarbeiten haben begonnen! Foto: Andrei Schnell
Die Bauarbeiten haben begonnen! Foto: Andrei Schnell

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Der Beitrag ist im gedruckten Kiezmagazin „Der Wut-Zaun“ enthalten, das Anfang Dezember 2023 erschienen ist. Weitere Texte und Themen dieser Ausgabe sind im Artikel „Neues Kiezmagazin: Der Wut-Zaun“ gesammelt und verlinkt.

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