Ins All, nach New York – mit dem Centre Français

Nein, das Centre Français de Berlin (CFB) befindet sich nicht in New York und erst recht nicht im Weltall. Doch Mitte Mai lädt das deutsch-französische Kulturzentrum in der Müllerstraße mit einem Abstand von nur zwei Tagen dazu ein, genau diese Orte gedanklich und visuell zu besuchen – via Film und Zukunftsdiskussion. Willkommen zu „Peace of Art“ am 14. Mai und zur „Space Embassy“ am 19. Mai!

Plakat für die "Space Embassy". Grafik: Centre Français de Berlin
Plakat für die „Space Embassy“. Grafik: Centre Français de Berlin

Das ist „Peace of Art“

Im Rahmen eines länderübergreifenden Kunstprojekts haben sich im vergangenen November 42 Künstler:innen aus Berlin, Paris und New York in der amerikanischen Stadt getroffen, um über ernste Themen zu sprechen. Bei dem Austausch ging es um Rassismus, Klassismus, Polizeigewalt, Waffen – und die Folgen von Trumps Comeback. Aus dem Projekt sind verschiedene Werke entstanden: Tanz, Zeichnungen, Malerei, Musikvideos – und eine EP mit zwölf Tracks.

Die Ergebnisse des Projekts werden vom 5. bis 10. Mai in Paris und vom 10. bis 15. Mai in Berlin präsentiert. Teil dieser Präsentation ist auch eine öffentliche Veranstaltung im City Kino Wedding am Mittwoch, dem 14. Mai. Um 18 Uhr öffnen sich die Türen in der Müllerstraße zur Weltpremiere der im Projekt entstandenen Dokumentation „A Peace of Art“. Im Anschluss gibt es eine Live-Performance der Künstler:innen.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Es wird jedoch ein kostenloses Ticket benötigt, das online reserviert werden kann (Tickets für „A Peace of Art“).

Das Centre Français de Berlin hat bereits einen Trailer für die Dokumentation veröffentlicht:

Das ist die „Space Embassy“

Wann hat man schon mal die Gelegenheit, mit einer Astronautin der ESA, der Europäischen Weltraumorganisation, und einer Zukunftsforscherin zu sprechen? Das Centre Français de Berlin macht das am Montag, dem 19. Mai, möglich. An diesem Tag wird in der Müllerstraße über das Weltall, die Forschung und die Rolle der Frauen dabei diskutiert.

Unter der Überschrift „Society in Space“ gibt es eine Diskussion, bei der unter anderem Dr. Amélie Schoenenwald dabei ist. Die studierte Biotechnologin und Biochemikerin ist Mitglied der ESA-Astronautenklasse 2022, die aus einem Pool von über 23.000 Bewerbungen aus ganz Europa ausgewählt wurde. Im vergangenen Jahr hat sie in der ersten von drei Astronauten-Reservetrainingseinheiten im Europäischen Astronautenzentrum damit begonnen, sich auf eine mögliche Mission ins All vorzubereiten. Mit ihr auf dem Podium im Wedding ist die Zukunftsforscherin Valérie Chartrain. Insbesondere im Raumfahrtsektor hat sie zu mehreren Initiativen beigetragen. So arbeitet sie an Zukunftsszenarien für den Weltraumtourismus und war Beraterin der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Auf dem Podium geht es zum Beispiel um Fragen wie: Wie gestaltet die Zivilgesellschaft die Zukunft der Weltraumforschung? Welche Rolle spielen Frauen in diesem Sektor? Was ist der Unterschied zwischen Weltraumforschung und Weltraumtourismus?

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 19. Mai, statt. Start ist um 18.30 Uhr. Wichtig ist, zu erwähnen, dass die Veranstaltung auf Englisch sein wird. Der Eintritt ist frei, es werden aufgrund einer begrenzten Platzkapazität aber kostenfreie Tickets benötigt, die online reserviert werden können.

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