Treffen zur Zukunft der Stephanuskirche

Die Stephanuskirche im Soldiner Kiez ist stark sanierungsbedürftig. Doch auch, wenn die evangelische Kirchengemeinde das Baudenkmal jetzt wie geplant baulich sichert, ist unklar, was mit dem Gebäude in Zukunft geschehen soll. Mehr dazu steht im Beitrag Stephanuskirche: Gemeinde saniert und gibt Gebäude ab. Heute (6.6.) gibt es nun ein Treffen einer Initiative zu diesem Thema. Um 18.30 Uhr geht es im Café Rosa Parks in der Soldiner Straße 13 um die „Zukunft Stephanuskirche“.

Blick vom Flakturm im Humboldthain in Richtung Arkenberge. Im Vordergrund ist die Stephanuskirche im Soldiner Kiez. Foto: Andrei Schnell
Blick vom Flakturm im Humboldthain zur Stephanuskirche im Soldiner Kiez. Foto: Andrei Schnell

Hintergrund des Treffens ist eine Initiative von Eberhard Elfert. Ende vergangenen Jahres hatte der Kulturwissenschaftler und Anwohner der Stephanuskirche eine Petition auf der Plattform Chance.org gestartet (Dialogverfahren Zukunft der Stephanuskirche). Darin wendet er sich an den Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (SPD), Pfarrerin Johanna Hestermann und den Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates der evangelischen Kirchengemeinde am Gesundbrunnen. Eberhard Elfert schlägt ein Dialogverfahren zur künftigen Nutzung der Kirche in der Prinzenallee vor.

Elfert bezieht sich auf das sogenannte Kirchenmanifest und findet, dass Kirchengebäude als „kulturelles Erbe aller Menschen“ allen gehören. Deshalb möchte er eine Einbeziehung der Nachbarschaft bei den Planungen für eine künftige Nutzung des Baudenkmals. Bisher haben 859 Menschen die Petition unterschrieben.

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