Wenn es kalt wird und sich das Jahr dem Ende zuneigt, ist nicht nur die Zeit für Weihnachtsgeschenke und heißen Tee. Es ist auch genau die richtige Zeit, um an Krokusse und Tulpen zu denken! Denn nur wer jetzt im Herbst die Blumenzwiebel in die Erde bringt, kann sich im kommenden Jahr über Frühblüher freuen. Das Geschäftsstraßenmanagement des Förder- und Sanierungsgebiets BadPankStraße hat deshalb am Dienstag vor einer Woche (18.11.) zu einer Blumenzwiebel-Steckaktion in der Badstraße eingeladen.



Graswurzeln und harte Arbeit
Das Team und einige Freiwillige haben die Gartenhandschuhe angezogen und auf dem Mittelstreifen der Badstraße 1600 Tulpenzwiebeln vergraben. Das war, so stellte sich heraus, nicht ganz so leicht wie gedacht. Auf dem Mittelstreifen wächst dichtes Gras, das ein enges Wurzelnetz gebildet hat. Um die Löcher für die Blumenzwiebeln zu graben, brauchte es jede Menge Kraft. Das Werkzeug für die Aktion hatte das Straßen- und Grünflächenamt Mitte zur Verfügung gestellt. Auch die Tipps eines Gärtners, der zufällig am Einsatzort vorbeikam, halfen den Freiwilligen weiter.
Warum gab es diese Aktion? Den Grund für die Blumenzwiebel-Steckaktion erklärte Annika Bange vom Geschäftsstraßenmanagement so: „Unsere Aufgabe ist die Aufwertung der Geschäftsstraße. Das Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern – vielleicht mit Sitzmöbeln und mehr Mülleimern, aber auch mit der Pflanzaktion. Wir hoffen, dass es dann im nächsten Jahr schön aussieht.“



Vorfreude auf den Frühling
Wer im kommenden Frühjahr in der Badstraße unterwegs ist, der kann auf dem Mittelstreifen sehen, ob die Idee aufgegangen ist und die Tulpen ihre bunten Köpfe in die Höhe strecken. Das Brunnenmagazin wird auf jeden Fall ein Auge darauf haben.
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