Es tut sich was! Wer meine Seite auf Facebook („Gleim-Oase“) verfolgt, weiß, dass meine Paten und ich immer mal wieder unverhofft Unterstützung bekommen.

Für alle anderen: Spontan erhalte ich ab und zu Pflanzen- und Blumenzwiebelgeschenke. Auch beim Gießen, was sich bei mir wirklich mühselig gestaltet, weil ich nach wie vor keinen Wasseranschluss anbieten kann, kommt mittlerweile immer wieder mal Hilfe. Im vergangenen Sommer waren es Mitbürger, die nicht einmal in direkter Nähe wohnen. In diesem Jahr packt eine Familie aus der Nachbarschaft an und eine Mitbürgerin mit einem beeindruckenden Wasser-Transportmittel (Foto). Sie und ihr Hund waren schon im vergangenem Sommer bei Gießaktionen dabei.
Ein frisch zugezogener Anwohner aus dem neuen Wohngebiet am Gleimtunnel macht ab und an etwas Gehölzschnitt. Er hat früher in einer Friedhofsgärtnerei gearbeitet und bringt Erfahrung mit.
Ab und an etwas… Das ist das Geheimnis! Wer mich pflegen und sauberhalten möchte, braucht sich nicht immerzu und auch nicht um mich als Ganzes kümmern. Ich freue mich schon riesig, wenn sich jemand nur für eines meiner vielen Beete verantwortlich fühlt. Dafür müsst ihr meine Paten Dunja und Holger genau genommen auch nicht um Erlaubnis fragen. Weil die beiden mich aber am besten kennen, möchten sie neue Helfer gern treffen. Dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe, wie ich finde:
Sie wissen, was bei mir wächst und was nicht. Nadelgehölze zum Beispiel haben bei mir keine Chance, weil mein Boden dafür nicht geeignet ist. Außerdem kennen sie meine Geheimnisse und können euch beispielsweise sagen, wo die Zwiebelchen schlummern, die im nächsten Frühjahr wieder blühen werden. Und sie wissen, was im öffentlichen Raum erlaubt ist und was nicht. So vermeidet ihr Ärger mit dem Grünflächenamt.
In diesem Sinne: Verabredet euch mit meinen Paten (ihr erreicht sie unter gleim-oase@gmx.de sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Freizeiteck, Graunstraße 28) und helft mir dabei, eine lebendige Oase zu bleiben. Ich danke euch von Herzen!
Bis bald!
Eure Gleimi
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Der Text ist in der Reihe „Inselflüstern“ erschienen. Weitere Texte dieser Kolumne gibt es hier: Inselflüstern
Mehr Beiträge über die Stadtgärten im Wedding und in Gesundbrunnen sind auf der Seite Nachhaltigkeit im Wedding (Abschnitt „Urbanes Gärtnern“) zu finden.
Der Text ist im Kiezmagazin „Eine Spielwiese für alle“ enthalten, das im dritten Quartal 2019 erschienen ist. Weitere Text aus dieser Ausgabe sind im Beitrag Kiezmagazin unterwegs im Humboldthain gesammelt und verlinkt.

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