Der Drohnenfotograf Volker Gehrmann aus der Nachbarschaft lieferte das Titelbild für die zweite Ausgabe des Kiezmagazins in diesem Jahr. Wer er ist und wie es zu dem Foto kam, steht im Beitrag.

Wer auf dem Flakturm im Humboldthain steht, hat einen spektakulären Blick auf die Stadt. Deutlich ist die Stephanuskirche im Soldiner Kiez zu sehen, in die andere Richtung ist der Potsdamer Platz zu erkennen, weit hinten sind die Arkenberge zu erahnen. Was für ein Blick! Viele Menschen kommen immer wieder hierher, um den Sonnenuntergang oder einfach nur so die Aussicht zu genießen. Nur eine Richtung bildet einen schwarzen Fleck und das ist ausgerechnet der Blick ins Brunnenviertel. Die Aussicht wird hier von hoch gewachsenen Bäumen verstellt, vom Kiez sieht der Flakturmbesucher nur das Gesundbrunnencenter, den Bahnhof Gesundbrunnen und einen kleinen Teil des Kiezes neben dem Mauerpark. Der größte Teil des Viertels ist versteckt hinter Bäumen.
Wie gut, dass es Menschen wie Volker Gehrmann aus dem Nachbarkiez gibt! Er hat seine Drohnenkamera aufsteigen lassen und fürs Kiezmagazin hinter oder besser übers Blätterdach geschaut. Plötzlich liegt das ganze Brunnenviertel vor dem Betrachter, Fernsehturmblick inklusive.
Volker Gehrmann ist Profi-Drohnenfotograf
Volker Gehrmann betreibt die Drohnenfotografie nicht als Hobby. Unter dem Namen KarachoBerlin liefert er Fotos für verschiedene Auftraggeber. Große Firmen, Stiftungen, Behörden, Nachrichtenagenturen und viele mehr versorgt er mit tollen Aufnahmen aus der Vogelperspektive. Im Brunnenviertel hat er den Flakturm im Humboldthain, Beach Mitte am Nordbahnhof oder den Mauergarten bereits von oben fotografiert.
Wer seine Dienste in Anspruch nehmen möchte, kann sich auf seiner Webseite informieren (www.karacho.berlin). Wer ihm auf Instagram folgt (www.instagram.com/karachoberlin), der kann wunderschöne Aufnahmen aus der halben Welt anschauen – von den Kanarischen Inseln, Neuseeland, Singapur oder Südtirol. Volker Gehrmann fotografiert Landschaften, Stukturen, die von oben gesehen einen besonderen Reiz haben. Und manchmal ersetzt er einfach auch nur den fehlenden Blick aufs Brunnenviertel. Danke!
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Der Text ist auch im gedruckten Kiezmagazin „Der Kiez hinter dem Blätterdach“ enthalten, das im Mai 2021 erschienen ist. Weitere Beiträge aus dieser Ausgabe sind im Beitrag „Neues Kiezmagazin: Der Kiez hinter dem Blätterdach“ gesammelt und verlinkt.

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