Was wird aus der Speisekammer?

Die Dachsanierung der Stephanuskirche kündigt sich an und führt zu konkreten Fragen. Zum Beispiel der, wie es mit dem Imbiss Speisekammer auf dem Platz vor der Kirche in der Prinzenallee weitergeht.

Der Imbisswagen Speisekammer auf dem Platz vor der Stephanuskirche. Foto: Schnell
Der Imbisswagen Speisekammer auf dem Platz vor der Stephanuskirche. Foto: Schnell

Anfang November gab es am Rande einer Kiezveranstaltung Spekulationen, ob Imbissbetreiber Mario Freiherr seinen Standort vor der Stephanuskirche behalten darf. Pfarrerin Johanna Hestermann sagt auf Anfrage Anfang Dezember, für konkrete Aussagen sei es noch zu früh. Die Kirchengemeinde werde demnächst das Gespräch mit Mario Freiherr suchen. Doch weil die Bauarbeiten an der Kirche erst im nächsten Jahr beginnen, könne jetzt noch gar nicht gesagt werden, wie sich die Dinge vor Ort gestalten werden.

Mario Freiherr startete mit seinem Streetfood-Wagen im April 2019. Der Imbiss trug dazu bei, den damals negativ wahrgenommenen Vorplatz zu beleben. Die Fläche vor der Kirche galt als ein Ort, an dem sich Menschen unwohl fühlen. „Grund dafür sind vor allem Konflikte zwischen verschiedenen Nutzer*innengruppen“, formulierte es eine Einladung zu einem Workshop im April 2019. Damals sollte der Freiraum zu einem zentralen Treffpunkt im Kiez entwickelt werden. Den Workshop hatte das Quartiersmanagement Soldiner Kiez organisiert.

Imbissbetreiber Mario Freiherr hat bereits einige Krisen überstanden. So sorgte gleich im ersten Jahr die Denkmalschutzbehörde für Sorgen. Der Grund: Es war mit ihr nicht vorab geklärt worden, ob der Imbisswagen das Baudenkmal Stephanuskirche teilweise verdecke.

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