Auf dem Gelände des Paul Gerhardt Stifts (PGS) sollen 116 neue Wohnungen entstehen. Der Bezirk Mitte und das PGS haben dazu einen städtebaulichen Vertrag unterzeichnet, der die Rahmenbedingungen festlegt: Es sollen 100 Wohnungen mit sozialer Bindung entstehen. Von einem „starken Signal für mehr soziale Verantwortung auf dem Berliner Wohnungsmarkt“ schreiben Bezirk und PGS in einer gemeinsamen Mitteilung.

Der Vertrag beinhaltet die Festlegung zum Neubau von 116 Wohneinheiten inklusive einer Tiefgarage sowie drei Gewerbeeinheiten an der Barfusstraße 6. Dabei sind 100 der insgesamt 116 als sozial gebundene Mietwohnungen für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen vorgesehen, so die Mitteilung, die auch Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (SPD) verbreitet hat.
Das Paul Gerhardt Stift verpflichtet sich, die vereinbarten Baumaßnahmen innerhalb eines festgelegten Zeitplans umzusetzen. So solle der Baubeginn innerhalb von sechs Monaten nach Abriss des ehemaligen „Krüppelheims“ erfolgen. Die ersten Wohnungen können voraussichtlich 2028 bezogen werden. „Es ist uns wichtig, dass dieses Projekt zügig und zielgerichtet umgesetzt wird, damit der dringend benötigte Wohnraum schnell zur Verfügung steht“, so Dr. Hans-Gerd Conrad, kaufmännischer Vorstand beim PGS.

Wie Bezirksstadtrat Ephraim Gothe betont, werden im Rahmen des Projekts 100 der Neubauwohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung versehen. Zudem werden alle Mietverhältnisse unbefristet abgeschlossen, und es wird keine Provision für die Vermietung der Wohnungen erhoben. Das solle sicherstellen, dass der Zugang zu den Wohnungen fair und transparent erfolgt. Neben der sozialen Komponente legt das Paul Gerhardt Stift laut der Mitteilung Wert auf Nachhaltigkeit. „Die Neubauten werden deshalb nach modernsten ökologischen Standards errichtet, um den Energieverbrauch zu minimieren und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren“, heißt es in der Erklärung.
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