Mit einem üppigen Buffet aus Gemüse in Kokossoße, gefüllten Teigtaschen, türkischen Dips und drei Sorten Kuchen sowie Live-Musik ist am 28. November in der NachbarschaftsEtage die neue barrierearme Küche eingeweiht worden. Neben Nutzerinnen und Nutzern des Stadtteil- und Familienzentrums in der Fabrik Osloer Straße waren auch vier Gründerinnen und Gründer des 40 Jahre alten sozialkulturellen Zentrums gekommen sowie Nachbarn, Partnerinnen und Partner und Gäste aus der Politik. Die Küche war in den vergangenen Monaten umgebaut und ist barriereärmer und inklusiver gestaltet worden.


Barrierearme Küche: Umbau für mehr Teilhabe
Die Küche in der NachbarschaftsEtage wird für Kochnachmittage genutzt, als Versorgungszentrum für Feste, Konzerte und Kulturveranstaltungen aller Art. Ältere Menschen nutzen sie genauso wie Familien oder Kinder. Mit dem Umbau, der den ganzen Sommer dauerte, soll der Nutzerkreis erweitert werden. „Unsere neue Küche ermöglicht uns noch mehr als bisher, hier in diesen tollen Räumen Angebote zu schaffen, die Menschen zusammenbringen“, sagte Geschäftsführerin Bettina Pinzl bei der Kücheneinweihung. „Die Fabrik ist ein Ort gelebter Demokratie. Hier können im Kleinen Barrieren und Trennendes überwunden werden, wenn Nachbar:innen einander respektieren und Vorurteile hinterfragen“, so Bettina Pinzl.

Damit die Küche ein Ort für alle ist, wurde der Küchenzugang verbreitert, so dass sie mit dem Rollstuhl zugänglich ist, ein rutschfester Bodenbelag eingebaut und die Bewegungsfreiheit im Raum erhöht. Lichtschalter und Sicherheitskasten wurden auf besser erreichbarer Höhe angebracht. Zudem sind inklusive Küchenelemente installiert worden: unterfahrbare Arbeitsbereiche, ein absenkbarer Oberschrank sowie Griffe als Haltestangen.
Umbauprojekt: Kosten, Förderung und Finanzierung
Das Bauprojekt umfasste den Umbau der Küche sowie die Erneuerung des Fußbodens in der Küche und im Nachbarschaftscafé. Die Kosten beliefen sich auf fast 130.000 Euro. Finanziert wurde die Maßnahme mit Hilfe von Mitteln der Lotto-Stiftung Berlin sowie von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. Mehr über die Fabrik Osloer Straße steht auf der Webseite www.fabrik-osloer-strasse.de.
Transparenzhinweis: Autorin Dominique Hensel ist zugleich Gesellschafterin der Fabrik Osloer Straße gGmbH, dem Träger der Fabrik Osloer Straße (und des Stadtteil- und Familienzentrum NachbarschaftsEtage).

Dieser Text wurde von einem Menschen geschrieben.

Kommentar verfassen