Hoffnungslichter für den Leopoldplatz

Am Kranze die Lichter, sie leuchten so Hoffnung spendend. Wie der Leopoldplatz, der seit dem 1. Dezember wie ein Hoffnungsschimmer ist. Die am 1. Dezember gestartete Fest-Beleuchtung ist wie ein Licht am Ende des Tunnels für alle, die dem Platz eine bessere Zukunft wünschen. Als ein Mutmacher kann auch der Auftritt der Breakdancer Flying Steps am 14. Dezember um 18.30 Uhr verstanden werden.

Schöne Beleuchtung: Lichterketten am Maxplatz, dem hinteren Leopoldplatz
Lichterketten am Maxplatz. Foto: Hensel

Als ob ein Schwarm Glühwürmchen sich auf dem Leopoldplatz niedergelassen hat, leuchtet es in den Bäumen von der Müllerstraße bis zur Maxstraße. Auf dem Maxplatz ist beinahe taghell, so viele Lampen hängen dort in den Bäumen. Auch die Allee entlang der Nazarethkirchstraße ist einen festlich strahlenden Wandelgang verwandelt. In den Ästen rund um den eigentlichen Leopoldplatz an der Müllerstraße leuchtet es ebenfalls, auch wenn das Licht hier wie ein kleiner Auftakt zum Winterleuchten am Maxplatz wirkt.

Weddings zentraler Platz bekommt die stimmungsvolle Beleuchtung vom 1. Dezember bis zum 7. Januar. Finanziert wird das Licht über Geld, das der Sicherheitsgipfel im September 2023 bewilligt hatte. Die Finanzierungsquelle ist ein Zeichen dafür, dass die festlichen Lichter am Leo nicht bloß schön aussehen sollen. Sie sollen dabei helfen, dass den Platz mehr Menschen als ihren Platz annehmen. Diese Belebung soll das Sicherheitsgefühl erhöhen.

Schöne Beleuchtung: Rund um die Kirche auf dem Leopoldplatz gibt es auch Lichterketten
Rund um die Kirche gibt es auch Lichterketten. Foto: Hensel

Flying Steps am 14. Dezember

Besucher anlocken und so den Leo zu einem Platz für alle machen, soll auch der Auftritt der Breakdance-Gruppe „Flying Steps“ am Sonnabend, 14. Dezember, um 18.30 Uhr. Die heute berühmte Tanzgruppe hat Anfang der 1990er Jahre im Haus der Jugend am Nauener Platz trainiert. Heute gelten die Tänzer als Weltstars und einige Mitglieder sind Weltmeister im Break Dance. Der Auftritt der Gruppe kann wie das Licht als ein Mutmacher gesehen werden. Botschaft: Aus dem Leopoldplatz kann wie aus den einstigen Untergrundtänzern aus dem abgehängten Wedding etwas werden. Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne) drückt es so aus: „Wir setzen hier ein wichtiges Signal für die positive Entwicklung des Platzes und des gesamten Wedding-Kiezes.“

Beleuchtung auf dem Leopoldplatz auf der Seite der Nazarethkirchstraße. Foto: Hensel
Beleuchtung auf dem Leopoldplatz auf der Seite der Nazarethkirchstraße. Foto: Hensel

Zusätzlich Laternen für den Leo

Damit der Leopoldplatz attraktiver und sicherer wird, setzt der Bezirk auf viele kleine Maßnahmen. Eine davon ist die Festbeleuchtung. Doch auch im Januar, wenn Weihnachten vorüber ist, soll der Platz weiter erhellt bleiben. So sind vor Kurzem Laternen aufgestellt worden. Vor allem die bislang dunklen Verbindungswege zwischen Turinerstraße und Maxstraße werden nun dauerhaft in Licht getaucht. 228.000 Euro haben diese Laternen gekostet.

Und am Rande notiert: Während der Leo leuchtet, bleibt die frühere Flaniermeile Unter den Linden im Dunkeln. Wer dennoch sagt, Berlin übersehe die Probleme am Leo, sollte dem Licht folgen.

Schöne Beleuchtung: Lichter an den Bäumen auf dem Leopoldplatz, im Hintergrund ist das bunt beleuchtete JobCenter
Lichter an den Bäumen auf dem Leopoldplatz, im Hintergrund ist das bunt beleuchtete JobCenter. Foto: Hensel

Zum Weiterlesen

Eine weitere Maßnahme für den Leopoldplatz ist die Einrichtung der Infopoints. Mehr darüber steht im Beitrag Der Infomeister vom Leopoldplatz.

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Kommentare

  1. Avatar von Tamaro

    Sehr schöne Impressionen! :)

    Liebe Grüße, Tamaro

    1. Avatar von Andrei Schnell
      Andrei Schnell

      Dank geht an die Fotografin.

  2. Avatar von Rolf
    Rolf

    Stimmungsvolle Fotos. :-)

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