Gerade läuft der Architekten-Wettbewerb für den Umbau des Karstadts. Zu den Vorgaben, die die Architekten erhalten haben, zählt auch ein Anteil für Wohnungen. Es sind „mindestens 5.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Wohnen vorgesehen‟, sagt Sebastian Schmidt, Pressesprecher beim Unternehmen Signa.
Wohnungen, soziale Nutzung und Dachfläche
Davon sollen 40 Prozent, also 2.000 Quadratmeter, für förderfähige Wohnungen des Sozialen Wohnungsbau reserviert werden. Zusätzlich sind „2.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für gemeinwohlorientierte Nutzungen vorgesehen‟, so Sebastian Schmidt.
Das Team der Pressesprecher des Bezirks bestätigt die Angaben und teilt mit, dass der Erhalt der Hauptnutzung Warenhaus von großer Bedeutung sei.
Außerdem setze sich der Bezirk im Wettbewerbsverfahren für „für eine öffentlich zugängliche Dachfläche ein.‟ Trotz dieser neuen Nutzungen bleibt die Vorgabe, dass das Karstadt-Gebäude in der Hauptsache ein Warenhaus bleibt.
Der Umbau wird aus Sicht des Eigentümers nötig, da die Fassade saniert werden muss. Gleichzeitig ist die Klimabilanz aufgrund der veralteten Haustechnik schlecht und das Haus wirkt verschlossen.
Signa und Bezirk wollen die Öffentlichkeit beteiligen. So gab es im Dezember eine Bürgerversammlung. Die Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs sollen im ersten Halbjahr 2023 vorgestellt werden. Der Mietvertrag für das heutige Karstadt läuft bis Januar 2024.
Der Eigentümer möchte mit Umbau anschließend umgehend beginnen.
Update 2026: Wie es mit dem ehemaligen Karstadt am Leopoldplatz heute weitergehen soll, haben wir hier zusammengefasst: „Was wird aus dem Karstadt am Leopoldplatz?“


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