Der Senat hat das Gebiet Brunnenstraße Nord auf seiner Sitzung Anfang September in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ (LZQ) aufgenommen. Damit erhält das Brunnenviertel auch nach der bevorstehenden Beendigung des Quartiersmanagementverfahrens weiterhin Fördermittel.

Wie das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mitteilt, soll das Gebiet Brunnenstraße Nord „zu einem lebendigen innerstädtischen Quartier“ weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt der Förderaktivität stehen sollen dabei Gemeinschaft, Stadtnatur und Vielfalt. Um das zu erreichen, sollen einzelne Infrastrukturstandorte gestärkt und öffentliche Räume in ihrer Aufenthaltsqualität verbessert werden. Auch die Anpassung an den Klimawandel soll vorangetrieben werden. Auch das Thema Verkehr kommt auf die Agenda. Laut der Mitteilung sollen „die Bedingungen für umweltgerechte Mobilitätsformen verbessert werden“. Bis 2035 sollen 20 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land in das neue Fördergebiet fließen.
Dass das Gebiet ein LZQ werden soll, steht schon länger fest. 2023 hatte der Senat unter anderem das Brunnenviertel aus 14 stadtweiten Bewerbungen ausgewählt. Anschließend wurde zur Vorbereitung ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet. Es beschreibt die Stärken und Schwächen des Gebiets und legt Ziele und Maßnahmen fest. Darüber wurde im Beitrag Rettungsplan für die Brunnenstraße berichtet. Nun erfolgte die finale Aufnahme in das Förderprogramm.
Das Lebendige Zentrum Brunnenstraße Nord
Das neue Fördergebiet ist etwas anders zugeschnitten als das noch bestehende Quartiersmanagementgebiet. Es erstreckt sich zwischen Bahnhof Gesundbrunnen und der Bernauer Straße rechts und links der Brunnenstraße. Es wird begrenzt von der Swinemünder Straße beziehungsweise der Strelitzer Straße/Wattstraße. Der genaue Gebietszuschnitt kann online auf der Webseite mein.berlin.de angeschaut werden.
Neben dem Gebiet Brunnenstraße Nord wurden Anfang September die Gebiete Zehlendorf-Mitte (Steglitz-Zehlendorf), Helle Mitte (Marzahn-Hellersdorf) und Wilmersdorfer Straße (Charlottenburg-Wilmersdorf) in das Förderprogramm aufgenommen.
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