Ruhende Bank, stilles Bild

Liebe Leserinnen, liebe Leser, habt ihr schon die neuen Bänke im Brunnenviertel gesehen? Sie sind überall im Viertel verteilt: auf Straßen, an Ecken, unter Bäumen, neben Baumscheiben. Dank einer Initiative des Straßen- und Grünflächenamts Mitte wurden Ende vergangenen Jahres neue Bänke im Bezirk aufgestellt, bisher über 100, am Ende werden es sogar 300 Bänke sein.

Eine neue Bank in der Stralsunder Straße. Foto: Hensel
Eine neue Bank in der Stralsunder Straße. Foto: Hensel

Die Idee dahinter ist, den Fußverkehr zu fördern und den öffentlichen Raum aufzuwerten. Damit wird das Viertel attraktiver und benutzerfreundlich für alle. „Ob zum Sitzen und Verweilen oder einfach mal innehalten und etwas Kraft tanken, öffentliche Sitzgelegenheiten sind nicht nur für ältere Menschen wichtig“, sagte das Team vom Kommunalen Planungs- und Verkehrsmanagement.

Schon im Juni 2023 wurden die Stadtteilkoordination Brunnenstraße Nord und andere Akteure vom Amt darum gebeten, Standorte für die Bänke vorzuschlagen. Auf einer Karte konnten wir die Orte aussuchen, die entsprechend bestimmter Vorgaben (in der Sonne, im Schatten, auf langen Bank-Durststrecken) ausgewertet und ausgewählt wurden. Die Aufstellung fand dann im Dezember statt.

Seitdem haben wir schon nette Rückmeldungen von Anwohner:innen bekommen und freuen uns, dass die Initiative gut angekommen ist. Allerdings wissen wir nicht genau, wie viele Bänke das Brunnenviertel letztlich erhalten hat und wo sie stehen. Uns fiel noch etwas auf, dass die Bänke, die wir besichtigten haben, mit unterschiedlichen Sprüchen versehen wurden (siehe Foto). Woher diese Schilder kommen, weiß das Bezirksamt nicht. Es ist wohl eine private Initiative aus dem Kiez, die hier aktiv war.

Auf der neuen Bank in der Stralsunder Straße ist ein Spruch angebracht. Von wem stammt er? Fotos: Hensel
Auf der neuen Bank in der Stralsunder Straße ist ein Spruch angebracht. Von wem stammt er? Fotos: Hensel

Auf Banksuche: Mitmach-Aufruf

Wir bitten daher um Hilfe: Helft uns, alle neue Bänke zu verorten, fotografiert die Sprüche! Ein Hinweis: Die Bänke befinden sich auf beiden Seiten des Brunnenviertels rechts und links der Brunnenstraße. Habt ihr eine Bank gesehen? Macht ein Foto davon und sendet es mit Ortsangabe per E-Mail an stk-brunnenstrasse-nord@berlin.de. Wir sammeln alle Fotos und machen die Bänke auf dem Instagram-Account www.instagram.com/stkbrunnenstrassenordberlin bekannt. Die Aktion dauert bis zum 12. April. Die Bilder werden dann ab den 18. April im Netz zu sehen sein.

Evelyne Leandro, Stadtteilkoordination Plus

Offizielles Probesitzen auf einer der neuen Bänke an der Ecke Usedomer Straße und Wattstraße. Es probieren die Bank aus (von links nach rechts): Nora Olbrich vom Fuss e.V., Dr. Doris Schawaller von der Seniorenvertretung Mitte sowie Barbara und Herbert Probst. Herbert Probst ist Vorstand im Beirat für Menschen mit Behinderungen in Mitte . Dahinter stehen die für den öffentlichen Raum zuständige Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann (Grüne) und Roland Stimpel vom Fuss e.V. Foto: Dominique Hensel
Offizielles Probesitzen auf einer der neuen Bänke an der Ecke Usedomer Straße und Wattstraße. Es probieren die Bank aus (von links nach rechts): Nora Olbrich vom Fuss e.V., Dr. Doris Schawaller von der Seniorenvertretung Mitte sowie Barbara und Herbert Probst. Herbert Probst ist Vorstand im Beirat für Menschen mit Behinderungen in Mitte . Dahinter stehen die für den öffentlichen Raum zuständige Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann (Grüne) und Roland Stimpel vom Fuss e.V. Foto: Dominique Hensel

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Der Text ist auch im Kiezmagazin „Wer rastet… kommt weiter!“ enthalten, das im März 2024 erschienen ist. Weitere Beiträge aus dieser Ausgabe sind im Beitrag „Neues Kiezmagazin: Wer rastet… kommt weiter!“ gesammelt und verlinkt.

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Kommentare

  1. Avatar von Zülal
    Zülal

    Liebe Grüße 😘🙏🏻👍🏻

    Zülal und Serdar

  2. Avatar von nichtsfuerfeiglinge
    nichtsfuerfeiglinge


    Ich fasse es nicht! Ich wohnte 11 Jahre am Vinetaplatz und führte einen ständigen Kampf mit dem Grünflächenamt da die Bänke sowas von marode waren und weil der schöne Platz auch schöne Bänke verdient. Und nun bin ich weggezogen und der Platz wird mit Bänken überschüttet. Kein Standardmantra mehr vom Grünflächenamt „NJET! Kein Personal, kein Geld?“ Ich freue mich für den schönen Platz und liebe Kiddies, lasst die Finger von den Bänken, keine Graffitis, gell!!

    1. Avatar von planetwedding

      Liebe Cecila, so langsam glaube ich auch, dass das irgendwas Persönliches ist mit Dir und dem Straßen- und Grünflächenamt. Seitdem Du weggezogen bist, darf man ganz offiziell Baumscheibengärtnern, es werden Bänke aufgestellt, eine Wildblumenwiese wurde angelegt und bestimmt kommt auch bald die BSR und sammelt Müll auf! ;) Ganz liebe Grüße in den Rosenhof.

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