Kommt jetzt die Rosenpatenschaft in Mitte?

Könnten freiwillige Rosenfans bei der Pflege der Beete im Bezirk helfen, etwa im Rosengarten im Humboldthain? Die Bezirksverordneten haben in ihrer Sitzung am 30. März eine Rosenpatenschaft angeregt. Auf Antrag des SPD-Fraktion wird der Bezirk per Beschluss gebeten, diese Möglichkeit zu prüfen.

In voller Blüte: Rosenbeete im Garten im Humboldthain. Auch sie brauchen viel Pflege - bald mittels Rosenpartenschaft? Foto: D. Hensel
In voller Blüte: Rosenbeete im Garten im Humboldthain. Auch sie brauchen viel Pflege. Foto: D. Hensel

Die Idee ist, dass die Pflege der Rosenbeete im Bezirk unter Einbeziehung von Ehrenamtlichen ermöglicht werden soll. Die Antragsteller wollen das bürgerschaftliche Engagement fördern und schlagen vor, dass der Bezirk dabei mit einer Ehrenamtsvermittlung wie der Freiwilligenagentur Mitte kooperiert. Für die Ehrenamtlichen soll es zudem Schulungen, Workshops und Austauschrunden geben. Nach einem Jahr soll die Maßnahme laut Beschluss evaluiert und die Ergebnisse dem Ausschuss Umwelt, Natur, Grünflächen und Klima vorgelegt werden. Der Bezirk hat bis zum 7. Juli Zeit, sich dazu zu positionieren.

Dem Bezirksamt könnte der Vorschlag entgegen kommen. So beklagt der für den öffentlichen Raum zuständige Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Grüne) seit längerem eine Unterfinanzierung der Grünflächenpflege. Die Mitarbeiter:innen des Straßen- und Grünflächenamtes haben laut Stadtrat keine ausreichenden Ressourcen, um alle Grünflächen im Bezirk vom Müll zu befreien und zu begärtnern.

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