Für Hai-Alarm-Fans, für Moabiter, für den Leo: Wenn auf dem Leopoldplatz die Sonne untergeht, verwandelt sich der Garten neben der Alten Nazarethkirche wieder in einen Kinosaal unter freiem Himmel. Vier Filmabende stehen in diesem Sommer auf dem Programm – vom preisgekrönten Thriller über eine Berliner Kultkomödie bis zum Wunschfilm, den das Publikum selbst gewählt hat. Der Auftakt ist am 20. August, der Eintritt ist an allen Abenden frei.

Freiluftkino im Garten der Alten Nazarethkirche
Beim Sommerkino wird der Leopoldplatz zum Freiluftkino. Im Garten neben der Alten Nazarethkirche werden Leinwand und Bierbänke aufgebaut – und bei Sonnenuntergang beginnt die Vorstellung. Die Stimmung ist ungezwungen: Wer möchte, kann eigene Stühle oder eine Decke mitbringen und es sich vor der Leinwand bequem machen. Bei den Vorstellungen gibt es Snacks und Getränke gegen Spende sowie kostenloses Popcorn.
Wenn das Wetter mitspielt, erwarten die Weddingerinnen und Weddinger laue Kinoabende auf Weddings zentralem Platz. Und genau das ist auch das Konzept der Reihe: Mit dem Sommerkino soll der Leopoldplatz als kultureller Treffpunkt belebt werden. Ermöglicht wird die kostenlose Veranstaltungsreihe durch eine Förderung aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren und Quartiere“ („Lebendiges Zentrum und Sanierungsgebiet Wedding-Müllerstraße“).
Den Auftakt macht Sebastian Schippers preisgekrönter Echtzeit-Thriller „Victoria“. Es folgt der Dokumentarfilm „Zirkuskind“, der einen einfühlsamen Blick auf das Leben einer der letzten reisenden Zirkusfamilien Deutschlands wirft. Mit der Kultkomödie „Hai-Alarm am Müggelsee“ steht anschließend skurriler Berliner Humor auf dem Programm. Den Abschluss bildet die Dokumentation „Nichts bleibt und nichts verschwindet“, die in diesem Jahr erstmals durch eine Publikumsabstimmung ins Programm gewählt wurde.
Sommerkino 2026: Termine und Filme
- 20. August (Donnerstag), 20.30 Uhr: „Victoria“ (140 Minuten, FSK 12)
- 28. August (Freitag), 20.15 Uhr: „Zirkuskind“ (86 Minuten, FSK 0)
- 4. September (Freitag), 20 Uhr: „Hai-Alarm am Müggelsee“ (103 Minuten, FSK 12)
- 10. September (Donnerstag), 19.30 Uhr: Vorfilm „Leise gehst du vor mir her“ (Kurzfilm, 16 Minuten)
- 10. September (Donnerstag), anschließend der Wunschfilm: „Nichts bleibt und nichts verschwindet“ (79 Minuten, FSK 0)





Worum es in den Filmen geht
Der Auftaktfilm „Victoria“ wurde mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet und erhielt auch den Deutschen Filmpreis. Im Wedding wird er am 20. August gezeigt. Darum geht es: Vor einem Club trifft Victoria, eine junge Frau aus Madrid, auf vier Berliner Jungs. Sonne und seine Kumpels haben sich auf eine krumme Sache eingelassen und Victoria soll als Fahrerin einspringen. Was wie ein großes, verrücktes Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum.
Am 28. August steht der Dokumentarfilm „Zirkuskind“ auf dem Programm. Er wirft einen einfühlsamen Blick auf das Leben einer der letzten reisenden Zirkusfamilien Deutschlands.
Unter allen, die zur Vorstellung von „Hai-Alarm am Müggelsee“ am 4. September verkleidet kommen, wird ein Gutschein für das Buchcafé Frau Polda verlost. Der Film von Leander Haußmann und Sven Regener erzählt mit viel Humor die kuriose Geschichte einer Haisichtung im Müggelsee und der darauffolgenden Marketingkampagne des Stadtmarketings.
Der Wunschfilm am 10. September wurde in einer Abstimmung gewählt, an der sich mehr als 300 Menschen beteiligt hatten. „Nichts bleibt und nichts verschwindet“ ging dabei als klarer Sieger hervor. Die Dokumentation ist ein sensibles Porträt von Abschied, Veränderung und Stadtentwicklung. Sie zeigt den Wandel einer Straßenecke in Moabit.
Ergänzt wird das Programm am 10. September durch den Kurzfilm „Leise gehst du vor mir her“ des Weddinger Regisseurs Janick Entremont, der im Vorprogramm gezeigt wird. In dem Film geht es um einen Vater, der seinen Sohn besucht: In einer schlaflosen Großstadtnacht kreisen sie umeinander – zwei Erwachsene versuchen, sich neu zu begegnen. Der Film wurde im vergangenen Jahr in der Glasgower/Ofener Straße und im Schillerpark gedreht.

Sommerkino: Service-Info
Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Films. Alle Filme werden mit englischen Untertiteln gezeigt. Bei Regen oder starkem Wind finden die Vorführungen in Innenräumen statt oder werden auf einen Ausweichtermin verschoben. Aktuelle Informationen gibt es auf Instagram unter @sommerkino_leo und am Infopoint auf dem Leopoldplatz (grüner Bauwagen neben dem Café Leo). Organisiert wird das Sommerkino auf dem Leopoldplatz von der Weddinger Agentur georg + georg.
Transparenzhinweis: Das Brunnenmagazin ist Medienpartner des Sommerkinos auf dem Leopoldplatz. Weitere Neuigkeiten über die kostenlose Veranstaltungsreihe werden demnächst veröffentlicht.

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