Vor einem Jahr hat der 1. Müll-Gipfel im Bezirk stattgefunden. Die Idee dieses neuen Formats war es, Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Bewohner:innen zusammenzubringen, um über Wege aus dem Müllproblem zu sprechen. Nun steht der nächste Müll-Gipfel bevor. Er findet am 21. November bei der Kornelius-Gemeinde in der Dubliner Straße 29 statt.

Der „Müllgipfel 2.0“ ist Teil der bezirklichen Kampagne #MitteMachtSauber und wird in Kooperation mit der Kornelius-Kirchengemeinde im Englischen Viertel durchgeführt. Organisator ist der LIFE e.V., der im Rahmen der Kampagne im September bereits das Müllfest auf dem Leopoldplatz organisiert hatte. Der Müll-Gipfel beginnt am 21. November um 14 Uhr. In kleinen Arbeitsgruppen sollen besonders vermüllte Orte im Parkviertel identifiziert werden, es soll Einblicke in die Straßen- und Parkreinigung geben und es soll um die Aufgaben und Maßnahmen der Berliner Stadtreinigung (BSR) gehen. Wie das Bezirksamt mitteilt, steht auch dieser Punkt auf der Tagesordnung: „Erörtern, wie gemeinsam Verantwortung für das Umfeld übernommen werden kann.“
Das komplette Programm
Der LIFE e.V. markierte den Müll-Gipfel auf seiner Webseite als Fachveranstaltung. Wie das Bezirksamt auf Nachfrage bestätigt, ist aber auch wieder die interessierte Nachbarschaft zu der Veranstaltung eingeladen.
- 14 Uhr: Einführung in die Kampagne #MitteMachtSauber und Ziele des Bezirksamts
- 14.30 Uhr: Vorstellung der Umfrageergebnisse zur Müllsituation
- 14.45 Uhr: Rückblick auf den Müllgipfel 1.0 im Soldiner Kiez (2024)
- 15.15 Uhr: World-Café mit sechs Stationen zu Müll-Hotspots, Reinigung und Eigeninitiative
- 16.30 Uhr: Präsentation der Ergebnisse
- 17 Uhr: Resümee und Diskussion mit politischen Vertreter:innen

Der Müll-Gipfel Nummer 1
Fast genau ein Jahr vor dem Müll-Gipfel 2.0 hat im vergangenen Jahr die erste Veranstaltung dieser Art stattgefunden, nämlich am 13. und 14. November. Veranstaltungsort und Organisator war das Müll Museum Soldiner Kiez. Zwei Tage lang ging es in der Prinzenallee in Diskussionen, Arbeitsgruppen, einer Ausstellung und Gesprächen um Müll im öffentlichen Raum, Gewerbemüll und Hausmüll. Nach der Veranstaltung hat Lena Reich vom Müll Museum Soldiner Kiez Bilanz gezogen. Ihr Fazit kann im Beitrag Was hat der Müll-Gipfel gebracht? Nachgelesen werden.

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