Wedding kurz und knapp – 7. Juli 2026

Von Sport bis Stadtentwicklung: Hier kommen sieben News aus Wedding und Gesundbrunnen. Wie immer sind sie bunt gemischt und nach den Kriterien neu, interessant, wichtig ausgewählt.

Die Schlagzeilen am 7. Juli 2026

–> Boulderhalle Elektra feiert 1. Geburtstag
–> Aqua Walking im Strandbad Plötzensee – Sommer 2026
–> Soccerlympics machen Station am Vinetaplatz
–> „We are Leo“: Förderfonds für Projekte am Leopoldplatz
–> Bibliotheken werden Sammelstelle für alte Handys
–> Schulsanierung: Erbbaurechtsvertrag für Ernst-Reuter-Schule unterzeichnet
–> Kunstbrücke Berlin–Bottrop: Schüler gestalten Kunst aus Müll

Wedding News: Der Eingang zur Boulderhalle Elektra und ein Blick ins Innere am Eröffnungstag im Juli 2025. Fotos: Hensel
Der Eingang zur Boulderhalle Elektra und ein Blick ins Innere am Eröffnungstag im Juli 2025. Fotos: Hensel

Boulderhalle Elektra feiert 1. Geburtstag

Die Boulderhalle Elektra im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen feiert am 11. Juli ihren ersten Geburtstag. Die rund 1900 Quadratmeter große Sportstätte in den ehemaligen AEG-Industriehallen an der Voltastraße eröffnete am 12. Juli 2025 erstmals ihre Türen. Zum Jubiläum gibt es am 11. Juli freien Eintritt für alle Besucher:innen. Ab 17 Uhr sorgt DJ-Musik für Stimmung, außerdem sind einige Überraschungen geplant. Eingeladen sind alle, die bouldern, tanzen und gemeinsam feiern möchten.

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Wedding News: Aqua Walking am Plötzensee geht weiter. Foto: Hans Gerdes
Aqua Walking am Plötzensee. Foto: Hans Gerdes

Aqua Walking im Strandbad Plötzensee – Sommer 2026

In diesem Sommer findet im Strandbad Plötzensee wieder Aqua Walking statt. Ausprobiert werden kann die Trendsportart aus Frankreich am 11. und 18. Juli, jeweils ab 10 Uhr. Angeleitet wird der kostenfreie Kurs von Trainer Hans Gerdes. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Treffpunkt ist am Strand, der Kursort ist durch eine Fahne markiert.

Das Training selbst ist kostenlos, der Eintritt ins Strandbad ist nach Anmeldung per E-Mail an deutschlandaquawalking@gmail.com ermäßigt. UrbanSports-Mitglieder haben zudem freien Eintritt ins Strandbad. Aqua Walking ist ein gelenkschonendes Ganzkörpertraining im bauchnabeltiefen Wasser und für alle geeignet. Pflicht sind Wasserschuhe oder alte Turnschuhe, empfohlen werden Sonnencreme, Sonnenbrille und Badekappe.

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Soccerlympics machen Station am Vinetaplatz

Die degewo-Soccerlympics kommen am Donnerstag, 16. Juli, ins Brunnenviertel. Von 15 bis 18 Uhr macht das Soccermobil auf dem Vinetaplatz Halt und lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitmachen ein. Unter dem Motto „Sport bewegt, Sport verbindet“ können Interessierte an fünf Fußball-Stationen Geschicklichkeit, Technik und Treffsicherheit testen – darunter Soccer-Wall, Soccer-Bowling und Soccer-Jonglage.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. In den Altersklassen U10, U14, U18 und Ü18 werden die besten Teilnehmenden ausgezeichnet. Veranstaltet werden die Soccerlympics vom städtischen Wohnungsunternehmen degewo gemeinsam mit dem Berliner Fußball-Verband. Weitere Stationen der Sportveranstaltung sind in Marzahn, Köpenick und in der Gropiusstadt.

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Comedy in der Klamotte am 29. August 2025. Foto: Hensel
Comedy in der Klamotte im August 2025 – finanziert über den Förderfonds „We are Leo“. Foto: Hensel

„We are Leo“: Förderfonds für Projekte am Leopoldplatz

Das Bezirksamt Mitte lädt Bürger:innen ein, sich am Förderfonds „We are Leo“ zu beteiligen. Bis 31. Oktober können kleinere, selbst organisierte Projekte oder Veranstaltungen auf oder in unmittelbarer Nähe des Leopoldplatzes umgesetzt werden. Das Bezirksamt fördert Projekte, die den Zuschlag bekommen, mit bis zu 500 Euro. Insgesamt stehtn 10.000 Euro zur Verfügung. Eine Jury entscheidet an drei Terminen über die Vergabe der Fördermittel.

Ziel des Förderfonds ist es laut Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne), den nachbarschaftlichen Austausch zu fördern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und den Platz kulturell zu beleben. Damit wird das Format aus dem vergangenen Jahr auch 2026 fortgesetzt. Im Vorjahr wurden über das Programm 17 Projekte ermöglicht. Ws gefördert wurde, steht im Beitrag „We are Leo: Das bringt der Förderfonds dem Leopoldplatz“.

Mögliche Formate der neuen Förderrunde reichen von Nachbarschaftsfesten, Workshops und Sportangeboten bis hin zu künstlerischen Aktionen wie Lesungen, Musik, Theater oder Podcasts. Auch Projekte zu Demokratie, Vielfalt, Inklusion und gegen Diskriminierung sind ausdrücklich erwünscht. Das Antragsformular ist auf der Webseite des Bezirksamts Mitte zu finden.

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Bibliotheken werden Sammelstelle für alte Handys

Die Stadtbibliothek Berlin-Mitte beteiligt sich ab sofort an einer Handy-Sammelaktion der Organisation INKOTA. An allen Standorten können Bürger:innen alte Mobiltelefone in bereitgestellte Sammelbehälter einwerfen und so wertvolle Rohstoffe dem Recycling zuführen. Darüber informiert Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne). Auch die Bibliothek am Luisenbad in der Badstraße sowie die Schiller-Bibliothek am Leopoldplatz gehören zu den Abgabeorten.

In Berlin und Brandenburg liegen schätzungsweise rund 14 Millionen ungenutzte Handys in Haushalten, obwohl sie wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, Platin und Palladium enthalten. Durch das Recycling sollen Ressourcen geschont und der Rohstoffverbrauch reduziert werden. Laut Bezirksamt soll die Initiative zudem Umwelt, Klima und Menschenrechte schützen. Ab 2026 sollen die Erlöse in ein Partnerprojekt in Sierra Leone fließen, das Menschen bei der Wahrung ihrer Rechte gegenüber Bergbauunternehmen unterstützt.

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Die Ernst-Reuter-Schule von der Bernauer Straße aus gesehen. Die Schule soll saniert werden. Foto: Hensel
Die Ernst-Reuter-Schule von der Bernauer Straße aus gesehen. Die Schule soll saniert werden. Foto: Hensel

Schulsanierung: Erbbaurechtsvertrag für Ernst-Reuter-Schule unterzeichnet

Das Bezirksamt Mitte und die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH haben am 29. Juni den Miet- und Erbbaurechtsvertrag für die umfassende Sanierung der Ernst-Reuter-Schule geschlossen. Die Schule im Brunnenviertel soll im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive umfassend erneuert werden. Darüber informiert Bezirksstadtrat für Schule und Sport Benjamin Fritz (CDU).

Der Vertrag betrifft das Gelände an der Bernauer Straße 86, Stralsunder Straße 56/57 und Strelitzer Straße 31 im Ortsteil Gesundbrunnen. Geplant ist der Neubau einer 8- bis 4-zügigen integrierten Sekundarschule (ISS) inklusive einer sechsteiligen Sporthalle. Ziel ist es, den Schulstandort langfristig zu sichern und auszubauen. Die Baumaßnahme wurde schon lange geplant. Im Beitrag „Ein Ersatzbau für die Ernst-Reuter-Schule“ steht mehr zu dem Projekt. Um den Umbau im laufenden Betrieb zu realisieren soll noch in diesem Jahr ein Ersatzbau auf dem ehemaligen Schulsportplatz in der Putbusser Straße errichtet werden.

Das Vorhaben gilt als wichtiger Beitrag zur Stärkung der Bildungsinfrastruktur im ganzen Bezirk Mitte sowie zur Entlastung des Berliner Schulnetzes. Bezirksstadtrat Benjamin Fritz betonte, der Vertrag stärke Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Bezirk.

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Wedding News: Schülerinnen der 5. Klasse des Lessing-Gymnasiums mit ihrem Kunstwerk, das bei dem Projekt "Kunstbrücke" entstanden ist. Foto: André Brune
Schülerinnen der 5. Klasse des Lessing-Gymnasiums mit ihrem Kunstwerk, das bei dem Projekt „Kunstbrücke“ entstanden ist. Foto: André Brune

Kunstbrücke Berlin–Bottrop: Schüler gestalten Kunst aus Müll

Am Lessing-Gymnasium war bis vergangenen Freitag Gastgeber des Städtepartnerschaftsprojekts „Kunstbrücke Berlin–Bottrop“. Das Projekt bringt seit 16 Jahren Kunstschaffende aus Bottrop im Ruhrgebiet und Schüler:innen in Berlin-Mitte zusammen. Das Projekt wurde ursprünglich durch die Künstlerin Bernadine Lützenburg und den ehemaligen Bezirksstadtrat Ulrich Davids ins Leben gerufen. Organisiert wird es nun vom Städtepartnerschaftsverein Berlin-Mitte, der Kunstgemeinschaft Bottrop, der Stadt Bottrop sowie dem Bezirk Mitte. Das Lessing-Gymnasium ist ebenfalls seit einigen Jahren Teil des Projekts.

In diesem Jahr gestalteten Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen gemeinsam mit den Künstler:innen Carola Kernspecht und Andre Bruhne Kunstwerke aus recycelten Materialien. Am 3. Juli wurden die Werke bei einer Vernissage vorgestellt. Die entstandenen Arbeiten werden nun im Schulgarten aufgestellt. In den vergangenen Jahren entstanden im Rahmen der Kunstbrücke bereits mehrere Wandbilder, die dauerhaft im Schulgebäude zu sehen sind.

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