Wedding kurz & knapp: Kulturfestival, Freibadsaison und Sportplatz-Förderung

Nachrichten, Termine und Highlights aus Wedding und Gesundbrunnen kompakt zusammengefasst.

Das Leitmotiv des "mowe"-Festivals 2026. Grafik: Studio Itch
Das Leitmotiv des „mowe“-Festivals 2026. Grafik: Studio Itch

mowe-Festival: Kunst und Stadtkultur in Wedding und Moabit

Im Wedding und in Moabit steht ein Wochenende voller Kunst, Musik und Stadtkultur zum Mitmachen bevor: Vom 8. bis 10. Mai lädt das „mowe – Festival für Kunst und Stadtkultur“ zu einer dreitägigen Entdeckungsreise durch die Kunst- und Kulturlandschaft ein. Von Freitag bis Sonntag gibt es Konzerte, Performances, Lesungen und Ausstellungen. Wer möchte, kann auch selbst aktiv werden – etwa bei einer Jam-Session in der Kugelbar, beim gemeinsamen Malen in der Kita Pankonauten, bei einer Fahrradtour zu queeren Heldinnen und Helden des Bezirks oder bei vielen anderen Gelegenheiten.

Das Festival wird am Freitag, dem 8. Mai, um 18 Uhr auf dem Dach des CittiPoint Einkaufscenters in der Müllerstraße 141 (Parkdeck 4) offiziell durch Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger eröffnet. Das kostenfreie Festivalprogramm beginnt an diesem Tag jedoch schon am Morgen. Das komplette Programm, das vom Berliner Kollektiv POLIGONAL zusammengestellt wurde, ist online unter www.mowe.berlin zu finden.

Das dezentrale Festival „mowe“ ist nicht das erste Programm, das Kulturräume in den beiden Ortsteilen Wedding und Moabit öffnet und gemeinsam denkt. Bereits 2013 und 2014 gab es das Kulturfestival Wedding-Moabit. Damals wurde das kiezübergreifende Festival von der Weddinger Agentur georg + georg organisiert. Wie damals ist auch „mowe“ ein Projekt des Amts für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamts Mitte.

Das Sommerbad in der Seestraße aus der Vogelperspektive. Foto: Volker Gehrmann/karachoberlin
Das Sommerbad in der Seestraße aus der Vogelperspektive. Foto: Volker Gehrmann/karachoberlin

Freibadsaison beginnt am 1. Mai

Anfang Mai beginnt die Freibadsaison der Berliner Bäder-Betriebe. Bereits ab dem 1. Mai können im Kombibad Seestraße die Außenbereiche genutzt werden. Dort profitieren Badegäste davon, dass die beiden 50-Meter-Becken im Winter von einer Traglufthalle überspannt werden und das Wasser dadurch bereits vorgewärmt ist. Die meisten Sommerbäder öffnen dann zu Pfingsten (24./25. Mai) sowie Anfang Juni. Die Hallenbäder bleiben in diesem Frühsommer zudem länger für die Öffentlichkeit zugänglich. Details zu Preisen und Öffnungszeiten in den einzelnen Anlagen sind auf der Website www.berlinerbaeder.de zu finden. Auch das privat betriebene Strandbad Plötzensee beginnt am 1. Mai mit dem Badebetrieb.

Génica Schäfgen, Deutschlandchefin von Ecosia. Foto: Schnell
Arbeitet für die Suchmaschine und für das Ziel, mehr Bäume zu pflanzen: Génica Schäfgen, Deutschlandchefin von Ecosia. Foto: Schnell

Ecosia pflanzt 250-millionsten Baum in Berlin-Mitte

Der Suchmaschinen-Dienst Ecosia mit Sitz in der Gerichtstraße hat am 17. April auf dem Platz der Republik einen Baum gepflanzt und damit einen besonderen Meilenstein erreicht: Das Weddinger Unternehmen hat nach eigenen Angaben weltweit inzwischen 250 Millionen Bäume finanziert und pflanzen lassen. Ermöglicht wurde dies durch die Suchanfragen der Nutzer:innen. Gepflanzt wurden die Bäume gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen in mehr als 35 Ländern.

Ecosia wurde 2009 gegründet und investiert einen großen Teil seiner Gewinne in den Klimaschutz, insbesondere in Aufforstungsprojekte. Der 250-millionste Baum – ein Feldahorn – wurde im Bezirk Mitte gepflanzt. An der Aktion nahmen unter anderem Bundesumweltminister Carsten Schneider, Bezirksstadtrat Christopher Schriner sowie Ecosia-Gründer Christian Kroll teil. Laut Ecosia werden nur jene Bäume mitgezählt, die bereits mindestens drei Jahre gewachsen sind.

Neben den Baumpflanzungen engagiert sich das Unternehmen auch für weitere soziale und ökologische Ziele. So hat Ecosia den Berliner BaumEntscheid mit initiiert und Anfang des Jahres die Lebensmittel-Rettungsaktion „4000 Tonnen Kartoffeln für Berlin“ gestartet.

Hier gibt's Tickets! Der Shop der Berliner Unterwelten am Bahnhof Gesundbrunnen. Foto: Hensel
Hier gibt’s Tickets! Der Shop der Berliner Unterwelten am Bahnhof Gesundbrunnen. Foto: Hensel

Neue Tour im „Atombunker Pankstraße“

Die Touren des Berliner Unterwelten e.V. werden vor allem von Berlinbesuchern gebucht. Aber auch für Einheimische können die Einblicke in die unterirdischen Bauten interessant sein. Am 1. Mai startet der Verein mit Sitz nahe dem Bahnhof Gesundbrunnen mit einer neu konzipierten Tour. Bei „Atombunker Pankstraße“ geht es um den Zivil- und Katastrophenschutz gestern und heute. Besucher können in der 90-minütigen Tour die viertgrößte Zivilschutzanlage Berlins erkunden, die 1977 errichtet und 2010 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Eine Frage der Tour ist: Wäre die Anlage heute noch einsatzbereit? Ab Mai werden täglich außer dienstags mehrere Touren pro Tag angeboten. Tickets für die Führungen gibt es ausschließlich im Online-Shop von www.berliner-unterwelten.de.

Die Sportanlage in der Cornelius-Fredericks-Straße. Foto: Hensel
Geld vom Bund fließt in die Sportanlage in der Cornelius-Fredericks-Straße. Foto: Hensel

Bund stellt Mittel für Sportanlagen bereit – auch im Wedding

Der Bundestag stellt dem Land Berlin insgesamt 16 Millionen Euro für die Sanierung von 19 Sportanlagen zur Verfügung. Das hat der Haushaltsausschuss am Mittwoch (22. April) beschlossen. Auch der Wedding profitiert davon: Der Bezirk erhält 270.000 Euro für die Sportanlage in der Cornelius-Fredericks-Straße. Laut Bezirksstadtrat Benjamin Fritz (CDU) wird das Geld für die Sanierung des Kunstrasenplatzes eingesetzt. Ebenso stehen dem Bezirk Moabit 270.000 Euro für das Poststadion zur Verfügung.

Auch im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sollen Teile der sogenannten „Sportmilliarde“ eingesetzt werden (1,35 Millionen Euro). Die Sportanlage liegt zwar an der Grenze zum Brunnenviertel, gehört jedoch zum Bezirk Pankow. Zuletzt war der Sportpark wegen der Sprengung von zwei Lichtmasten in den Schlagzeilen.

Das Geld für die Sportstättensanierung stammt aus dem Sondervermögen zur Verbesserung der Infrastruktur. Bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode 2029 will der Bund dafür insgesamt bis zu eine Milliarde Euro bereitstellen.

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